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Morgengruß von Helmut Harff: Wasser nicht aus der Wand

Eine ganz andere Prespektive



Ich habe ja gestern schon davon erzählt, dass wir zur Zeit kein Wasser aus dem Hahn haben. Unseres steht in einem Wasserwagen vor der Tür und muss Eimer für Eimer, Kanister für Kanister die zwei Stockwerke in die Wohnung getragen werden.


Genau dabei dachte ich an die vielen Millionen, wenn nicht Milliarden Menschen, denen das jeden Tag so geht. Wobei, Wasser holen ist in den meisten Fällen nicht die Arbeit der Männer, sondern die der Frauen und Kinder. Dazu kommt, dass das Wasser eben nicht immer im Tankwagen vor der Tür steht, sondern von sonstwo geholt werden muss.

Ja, ohne Wasser können wir nicht leben. Doch wenn ich jetzt beobachte, dann brauchen wir das weitaus meiste Wasser für die Toilettenspühlung und für unsere Körperhygiene.  Am wenigsten Wasser benötigen wir zum Trinken – wozu gibt es Milch, Wein und Bier – und zum Kochen. Ich würde mal so sagen, dass 90 Prozent unsres Wassers, das ich jetzt tragen muss, im Abfluss verschwindet. Das ist einerseits sehr viel, verrät mir aber andererseits, wie es um die hygienischen Bedingungen da bestellt sein muss, wo man tagtäglich Wasser heran schleppen muss. Da denkt man nicht einmal an eine Waschmaschine, an einen Geschirrspüler, an das Autowaschen, Blumen gießen, Rasen sprengen und all die anderen Dinge, wofür wir ohne nachzudenken den Wasserhahn aufdrehen.

Man merkt in so einer Situation, in der wir uns befinden, dass man nicht dreimal am Tag duschen oder gar baden muss. Wie in jungen Jahren kommt der gute Waschlappen so wieder zu Ehren.

Ich meine ja nicht, dass man mal jeden für einige Tage das Wasser abdrehen sollte, um zu merken, wie wertvoll dieses zumeist sehr knappe Gut, dieses überlebenswichtige Lebensmittel für uns alle, für jede Kreatur ist. Doch es macht mich schon sehr nachdenklich, wie gut wir es hier haben, obwohl ja nicht weit von hier, auf der italienischen Insel Capri gerade der Wassernotstand nach einer größeren Panne an einer Wasserleitung ausgerufen wurde. Touristen dürfen nicht auf die Insel. Die Einwohner von Capri erhalten bis auf weiteres pro Haushalt 25 Liter Trinkwasser von einem Tankwagen. Wir beide habe allein von Freitag abend bis Sonnabend abend 80 Liter Wasser verbraucht.

Apropos Wasser: Ich mache jetzt den Frühstück-Kaffe für die Beste Frau der Welt und mich.

Ich wünsche Ihnen ein genussvolles Sonntagsfrühstück.

Gratulation allen, die heute Namenstag haben: Edeltraud, Ortrud, Marion

Foto: Pixabay

 


Veröffentlicht am: 23.06.2024

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