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Einen seltenen blauen Supermond mit der Kamera einfangen

Experten-Tipps von Skylum-Ambassador Jack Fusco



Am 31. August ereignet sich ein ganz besonderer Vollmond, es ist der zweite Vollmond in diesem Mondzyklus. Hinzukommt, dass sich der Mond besonders nah an der Erde befindet. Der sogenannte blaue Supermond vereint also gleich zwei sehr seltene Naturphänomene.

Der Skylum-Botschafter Jack Fusco, der schon lange mit den Softwares von Skylum arbeitet, weiß, was den blauen Supermond so spektakulär macht und wie du ihn mit deiner Kamera einfängst.

Nur einmal alle Jubeljahre: Was den blauen Supermond so besonders macht

Wahrscheinlich hast du die englische Redewendung "Once in a Blue Moon“ schon einmal gehört, die man auf Deutsch etwa mit “Nur einmal alle Jubeljahre” übersetzen kann und einen extrem seltenen Zustand ausdrückt. Wie die englische Redewendung andeutet, ist ein blauer Mond ein extrem besonderes Naturereignis – Doch wie kommt es eigentlich zu diesem ungewöhnlichen Himmelsspektakel? Wie du vielleicht weißt, gibt es normalerweise einen Vollmond pro Monat. Da der Mondzyklus jedoch mit 29,5 Tagen etwas kürzer ist als unser Standardmonat, ereignen sich alle 33 Monate zwei Vollmonde im selben Monat. Den zweiten Vollmond in einem Monat nennt man Blauer Mond.

Bei dem blauen Mond, der diesen Monat stattfindet, handelt es sich gleichzeitig auch um einen Supermond. Ein Supermond ist ein Vollmond, der sich näher an der Erde befindet als üblich. Die Umlaufbahn des Mondes um die Erde ist nämlich kein perfekter Kreis. Das bedeutet, dass der Abstand zwischen Erde und Mond variiert. Deshalb ist ein Supermond zwischen 7 und 8 Prozent größer als ein normaler Vollmond, wobei der Unterschied mit dem bloßen Auge kaum zu erkennen ist. Der Supermond erscheint dir jedoch möglicherweise etwas heller als ein normaler Vollmond. Der blaue Supermond hat allerdings keine blaue Farbe, wie man aufgrund seines Namens erwarten mag. Er leuchtet in seiner üblichen Farbe. Wenn dir beim Fotografieren also ein blauer Mond auf der Kamera erscheint, dann liegt das an deinen Kameraeinstellungen und du solltest Anpassungen an der Farbbalance vornehmen.

Planung ist alles: So bereitest du dich auf den Supermond vor

Wie bei jedem fotografischen Unterfangen ist die richtige und durchdachte Vorbereitung der Schlüssel zum Erfolg. Hier sind einige Schritte, die du beachten solltest, wenn du den blauen Supermond fotografisch festhalten möchtest:

Tipp 1: Kenne das Datum und die Uhrzeit: Der blaue Mond geht am 31. August 2023 um 03:35 Uhr MESZ.

Tipp 2: Suche dir den perfekten Ort aus: Der richtige Ort gibt deinem Foto das gewisse Etwas, an das sich die Leute erinnern werden. Von diesem spektakulären Himmelsschauspiel wird es eine schier endlose Flut an Fotos geben, auf denen nur der Mond und sonst nichts zu sehen ist. Finde etwas Einzigartiges, damit dein Foto aus der Masse heraussticht. Besonders geeignet wären dafür beispielsweise ikonische Wahrzeichen wie die Freiheitsstatue, Stadtsilhouetten oder Leuchttürme direkt am Wasser. Auch natürliche Elemente, wie beispielsweise imposante Berge oder abstrakte Felsformationen können dafür sorgen, dass dein Foto aus der Masse heraussticht.

Tipp 3: Wähle die richtige Ausrüstung: Ein stabiles Stativ ist das A und O für ein gestochen scharfes Bild. Am besten verwendest du ein Teleobjektiv, um den blauen Supermond in deinem Bildausschnitt zu vergrößern. Wenn du schon einmal versucht hast, den Vollmond mit einem mobilen Gerät oder einem Weitwinkelobjektiv zu fotografieren, hast du vermutlich festgestellt, dass das Bild zwar gut geworden ist, dass der Vollmond jedoch durch die kleine Größe nicht vollständig zur Geltung kommt. Ein Objektiv, das einen großen Brennweitenbereich abdeckt, wie das SIGMA 150–600 f5-6.3 DG DN | S oder ein ähnliches Objektiv, ist daher die ideale Wahl für dein Vorhaben.

Tipp 4: Wähle die richtigen Kameraeinstellungen:  Eben weil die Kameraeinstellungen  je nach Kamera, Objektiv und Standort variieren können, solltest du dich unbedingt vorab mit ihnen vertraut machen. Ziehe schon einmal ein oder zwei Nächte vor dem Vollmond los, um eine Vorstellung für die Kameraeinstellungen zu bekommen, da der Mond dann schon fast voll und ähnlich hell ist. Am besten stellst du deine Kamera auf den manuellen Modus ein, um die volle Kontrolle über die Belichtung zu haben. Wähle einen niedrigen ISO-Wert (zB. 100–400), um das Rauschen zu minimieren, eine Blende von etwa f/8 bis f/11 und eine Verschlusszeit von mindestens 1/15.

In der Nacht des blauen Mondes – So machst du ein Super Bild vom Supermond

Wenn du alles vorbereitet hast, kommt der Tag, an dem du den blauen Supermond fotografieren kannst. Wenn du dann bereit sein möchtest, im richtigen Moment auf den Auslöser zu drücken, solltest du außerdem diese Tipps beachten:

Tipp 1: Der frühe Vogel fängt den Supermond:  Begebe dich rechtzeitig vor dem Mondaufgang an den Ort deiner Wahl, um deine Ausrüstung aufzubauen, ein paar Testbilder zu machen, deine Bildkomposition festzulegen und deine Kameraeinstellungen anzupassen. Du kannst Apps wie PhotoPills oder eine der vielen Sternbeobachtungs-Apps wie StarWalk verwenden, um sicherzustellen, dass du dann die richtige Ausrüstung für dein Vorhaben dabei hast.

Tipp 2: Greife nach dem aufgehenden Mond: Beginne damit, in regelmäßigen Abständen Fotos zu machen, wenn der Mond aufgeht. Dadurch erhältst du eine Vorstellung für die Bewegung des Mondes und seiner Platzierung am Himmel. Außerdem hast du so die Möglichkeit, ein Bild des aufgehenden Mondes zu erstellen.

Tipp 3:  Überprüfe und experimentiere mit deinen Kameraeinstellungen: Da sich dieses Ereignis in nächster Zeit nicht wiederholen wird, solltest du deine Bilder immer wieder überprüfen und die Einstellungen entsprechend ändern. Wenn du feststellst, dass der Mond zu hell ist, versuche es mit einer kürzeren Belichtungszeit. Wenn dein Bild zu hell ist, kannst du versuchen, eine größere Blende zu verwenden.

Tipp 4: Bearbeite die Bilder nach: Wenn du deine Aufnahmen gemacht hast, kann die Nachbearbeitung deiner Fotos den letzten Schliff geben, der ihnen das gewisse Etwas verleiht. Verwende zum Bearbeiten eine Software wie Luminar Neo. Du kannst mit vorhandenen Presets experimentieren oder direkt mit der Enhance-Funktion arbeiten, um Details hervorzuheben. Mit Hilfe der Bildbearbeitungssoftware kannst du beispielsweise Details wie bestimmte Lichtverhältnisse, gewisse Schattierungen und Kontraste hervorheben und Highlights betonen.

Autor: Jack Fusco - @jackfusco
Bild: Mike Carrol - @jerseyportraits

 


Veröffentlicht am: 30.08.2023

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