Gesund im Sommer: Schutz vor Tigermücke, Hitze und Co.

Urlaub 2024: Das gehört bei steigenden Temperaturen in die Reiseapotheke



(djd). Endlich Urlaub: Die meisten Menschen fiebern der schönsten Zeit des Jahres entgegen und freuen sich auf entspannte Tage am Strand und spannende Entdeckungstouren durch fremde Gefilde. Damit das Ferienvergnügen ungetrübt bleibt, ist eine gut sortierte Reiseapotheke wichtig – und gerade in Zeiten des Klimawandels stellen sich hier neue Herausforderungen an Reisende.

Linda Apotheker Martin Beutling aus Oberhausen erklärt, was es zu beachten gilt: „Sonnenschutz ist natürlich das A und O. Lichtschutzfaktor 50 ist obligat – und an den exponierten Stellen empfehle ich Sunblocker. Wer unter Sonnenallergie oder Akne leidet, sollte Emulgatoren vermeiden und auf Gele zurückgreifen.“

Tigermücke breitet sich aus

Durch den Klimawandel können sich die Verbreitungsgebiete von Infektionskrankheiten wie Malaria, Denguefieber oder Zika-Virus ausweiten. „In Europa wurden zwar noch keine durch Insekten wie die Tigermücke übertragenen Krankheiten nachgewiesen, dennoch ist es sinnvoll, sich mit Repellents gegen sie zu schützen“, so der Experte. Denn auch die Häufigkeit von infizierten Stichen einheimischer Mücken habe seiner Erfahrung nach zugenommen. Zudem sollte man sich über die aktuellen Risiken am Reiseziel informieren und entsprechende Prophylaxe wie Malariatabletten und Impfungen in Betracht ziehen. „In der Apotheke können wir hierzu kompetent beraten“, betont Beutling. Unter www.linda.de beispielsweise finden sich qualifizierte Standorte in Wohnortnähe. Am besten vereinbart man vorab einen Termin.

Steigende Temperaturen erhöhen Risiken

Mit den im Zuge des Klimawandels steigenden Temperaturen erhöht sich außerdem das Risiko für hitzebedingte Erkrankungen wie Hitzschlag oder Dehydrierung. Darum sollte man unbedingt kühlende Gele und Elektrolytlösungen einpacken – letztere sind auch hilfreich bei Durchfallerkrankungen. „Generell gehören Mittel gegen Magen-Darm-Beschwerden in jede Reiseapotheke. Dazu Schmerz- und Fiebermittel, ein Fieberthermometer, Verbandszeug, Desinfektionsmittel, Augentropfen sowie Blasenpflaster – und natürlich alle Medikamente, die dauerhaft eingenommen werden müssen“, so Beutling.

Schutz vor Allergie

Der Apotheker empfiehlt darüber hinaus, sich sicherheitshalber ein Breitbandantibiotikum vom Arzt verschreiben zu lassen und mitzunehmen. Nicht zuletzt können veränderte Klimabedingungen zu einer Zunahme von Allergenen wie Pollen führen. Daher sollten Antihistaminika und andere allergielindernde Medikamente in der Ausstattung nicht fehlen – falls man zu Heuschnupfen und Co. neigt.

Foto: Pixabay

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