Morgengruß von Helmut Harff: Bücher erleben

… bei einer Buchlesung



Buchlesungen sind nicht wirklich etwas Neues. Hoffentlich bekommt jeder etwas vorgelesen von den Erwachsenen, aber auch von den großen Geschwistern. Das sind die ersten Buchlesungen zuhause oder im Kindergarten. Später sind es dann die Autoren – oder meist besser – Buchlesungen mit Profis.

Solche Lesungen bietet schon mehrere Jahre das "Lausitz Festival" an. Da wird nicht nur professionell und auch szenisch gelesen, da wird auch professionell ausgewählt, was vorgelesen wird. Das ist nämlich alles andere als einfach. Man kann ja nicht das ganze Buch vorlesen – ja das gibt es auch – man muss aber so auswählen, dass wir Zuhörer auch mit verfolgen können, worum es in dem Buch geht.

Gestern wurde das Buch „Zwischen Welten“, gemeinsam geschrieben  von Juli Zeh und Simon Urban, im Staatstheater Cottbus gelesen. Der Leseraum, verlagert auf die Bühne, war bis auf den letzten Platz gefüllt. Wir erlebten einen phantastischen Abend, gestaltet von den „Vorlesern“ Ariadne Papst und Amadeus Gollner. Die Lesung in der Textfassung von Heike Merten-Hommel begeisterte, faszinierte und machte Lust auf das ganz sicher empfehlenswerte Buch „Zwischen Welten“. Es ist ein Zwei-Personen-Internet-Roman, der in Hamburg und in Brandenburg/Prignitz spielt.

Lesungen sind etwas ganz besonderes, etwas, was man sich nicht entgehen lassen sollte. Leider kann ich nicht sagen, ob es in Cottbus oder anderswo eine Wiederholung der gestrigen Lesung gibt.

Sicher ist, dass es auch heute mein Frühstück mit der Besten Frau der Welt gibt.

Ich wünsche Ihnen ein genussvolles Frühstück.

Gratulation allen, die heute Namenstag haben: Felix, Heribert, Rebekka, Alma 

Bild: eigen (von der anschließenden Podiumsdiskussion)

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