Prostatakrebs!!!

Früherkennung wohl wirksamer als gedacht



Der PSA-Test zur Früherkennung von Prostatakrebs galt lange als umstritten. Neue Erkenntnisse aus der Forschung könnten diese Einschätzung nun verändern: Eine aktuelle Analyse des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) deutet darauf hin, dass der Test in seiner Wirksamkeit mit dem etablierten Brustkrebs-Screening vergleichbar sein könnte. 

Damit rückt ein Thema in den Fokus, das für viele Männer hochrelevant ist: Prostatakrebs ist für sie die häufigste Krebsart in Deutschland, jährlich erhalten rund 80.000 Menschen die Diagnose.

Die Wissenschaftler verglichen Daten aus der Probase-Studie zur PSA-basierten Früherkennung mit dem deutschen Mammografie-Screeningprogramm. Dabei zeigte sich: Der PSA-Test könnte bei der Früherkennung bedeutsamer sein als lange angenommen und der Debatte um ein mögliches Screening für Männer neuen Auftrieb geben.

Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Früherkennung von Prostatakrebs neu bewertet werden könnte. Gerade bei Prostatakrebs ist das von großer Bedeutung: Wird die Erkrankung früh entdeckt, können weitere Untersuchungen und mögliche Behandlungen gezielter geplant werden. Für die individuelle Einordnung können dabei zusätzlich auch familiäre Vorbelastungen oder genetische Faktoren wie BRCA-Mutationen relevant sein.

Sie möchten Ihre Leserinnen und Leser über neue Entwicklungen in der Prostatakrebs-Früherkennung informieren und die Bedeutung regelmäßiger Vorsorge verständlich einordnen?

Unsere Fachärzte für Urologie ordnen die neuen Daten zur Prostatakrebs-Früherkennung ein und stehen für ein Interview zur Verfügung. Zudem können sie erläutern, welche Rolle die Früherkennung spielt und worauf es bei Diagnostik und modernen Therapieoptionen ankommt.

Bild: Canva.com

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