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Morgengruß von Helmut Harff: … Vater sein dagegen schwer

Wer ist ein guter Vater



Zuerst einmal ein Zitat von der Homepage des Deutschlandfunk: „Einer repräsentativen Studie der Universität Braunschweig zufolge betrachten es noch rund zwölf Prozent aller Väter als ihre Hauptaufgabe, die Familie zu finanzieren. Das Bild des Vaters, der mit seinem Job die Familie ernähre und sich höchstens am Wochenende mit seinen Kindern befasse, sei passé, heißt es in den Studienergebnissen“.

Nun ist es so, dass mir kein Mensch bekannt ist, der Anspruch darauf hat, mich seinen Vater zu nennen. Ich habe also keine Erfahrung, wie das als Vater ist. Aber, ich hatte einen Vater und bin vielleicht nicht so vorbelastet.

Dass Mann die Familie finanzieren muss, das ist wohl schon lange nicht mehr der Fall, schließlich arbeiten ja sehr viele Frauen und auch Vater Staat steuert einiges zum Familienbudget bei. Da ist der Anteil dessen, was der Mann zum Familieneinkommen beiträgt, eben nicht mehr ganz so entscheidend.  Doch was macht das mit dem Mann, was macht es mit seinem Eigenbild, wenn er nicht mehr der Kerl ist, der die Kohle nach Hause bringt? Wenn er dann noch immer wieder gesagt bekommt, dass die Mutter die tolle, die Superfrau ist, gerät da sein Bild von sich als Mann und Vater schnell in dramatische Schieflage.

Doch was ist zu tun? Er muss seinen Kindern so viel wie möglich mit auf den Weg geben. Er muss sie ständig motivieren, sie darin unterstützen sich auszuprobieren, er muss seine Kinder (bitte die Frau erst recht) loben. Mein Vater hat genau das getan, war mit mir allein und in Familie unterwegs, hat mit mir eine Laube gebaut. Wir waren immer wieder in Museen, im Theater, haben uns künstlerisch versucht, waren zusammen auf Paddeltour, und und und.

Ja, Vater sein bedeutet nicht wie früher, als der, der vor allem strafend daherkommt, aufzutreten. Vater sein bedeutet allerdings noch immer, Regeln zu vermitteln und diese auch vorzuleben. Wer ständig am Rechner zockt, wer auf dem Rad keinen Helm trägt, wer Obst und Gemüse für Teufelswerk hält und die Mutter ständig anschreit, muss sich nicht wundern, dass das auf seine Kinder abfärbt oder die für ihn gar keine Wertschätzung übrig haben.

Ja, wir Männer haben in den vergangenen Jahrzehnten viel von unserem Selbstverständnis eingebüßt und müssen unsere Position auch in der Familie neu definieren. Nicht allein dafür zuständig zu sein, die Familie mit Geld zu versorgen, ist aber doch gar nicht so verkehrt.

Ich habe es da gut mit der Besten Frau der Welt an meiner Seite, mit der ich nun frühstücke.

Ich wünsche Ihnen ein genussvolles Frühstück.

Gratulation allen, die heute Namenstag haben: Ralph, Johann Baptist

Foto: Pixabay

 


Veröffentlicht am: 07.02.2023

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