Jeder, der je Verkehrsfunk im Radio gehört hat, kennt solche Durchsagen: „An der Kreuzung … ist die Ampel aus. Es kommt zu stockendem Verkehr. Bitte umfahren Sie die Kreuzung weiträumig.“. Komisch, solche Durchsagen kenne ich seit ich Radio höre. Irgendwie scheinen funktionierende Ampeln – Lichtsignalanlagen – so kompliziert zu sein, wie ein bemannter Flug zum Mars.
Ob das Dilemma mit den Ampeln an den Kreuzungen dieser Welt nun die Gesellschaft für Deutsche Sprache dazu veranlasste, das Wort „Ampelaus“ zum Wort des Jahres zu küren? Ja, das ist Quatsch, aber mir wäre der Grund deutlich lieber, als das „Ampelaus“, das eben das Aus der Regierungsampel aus SPD (rot), FDP (gelb) und Bündnis90/Grüne (grün) beschreibt. Dieses „Ampelaus“ kann man noch schlechter weiträumig umfahren, als die Kreuzung aus dem Verkehrsfunk. Gefühlt gibt es solche Chaos-Ampeln ja überall. Mir fallen da ganz aktuell Frankreich oder Rumänien ein.
„Ampelaus“, das ist ein ungutes Wort, eines das wie in Stein gemeißelt steht. „Aus“, dieses Gefühl haben viele Deutsche, wenn sie daran denken, wer sie wie regiert. Ich weiß auch noch nicht, ob bei den Regierungsbildungen in Brandenburg, Sachsen und Thüringen die Ampeln wieder auf grün stehen?
Nun bleibt abzuwarten, wann die Regierungsampel wieder angeht und welche Farben sie haben wird. Wie wird man nach der Bundestagswahl wohl das Farbenspiel der Parteien nennen, die dann hoffen, die Geschicke des Landes und auch die der EU zu regeln? Was entsteht, wenn man schwarz, rot und grün mischt? Ich meine, da kommt irgendein schmutziges grau raus. Täglich so eine Farbe im Politikgeschäft, wie die Wolken vor meinem Bürofenster?
Besser ist da ganz sicher das milde Kerzenlicht, das mein Frühstück mit der Besten Frau der Welt überstrahlt.
Ich wünsche Ihnen ein genussvolles Frühstück.
Gratulation allen, die heute Namenstag haben: Ambros, Farah, Benedikte
Foto: Pixabay
Morgengruß von Helmut Harff: Ampelaus
… und nun?
Veröffentlicht am: 07.12.2024
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