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Ein gezähmtes Wildpferd

... ist der Ford Mustang Mach-E für Walther Wuttke, Auto-Medienportal.Net

Auch automobile Legenden müssen sich in diesen Zeiten anpassen. Seit inzwischen 57 Jahren verkörpert der Ford Mustang den klassischen amerikanischen Sportwagen, der seine Kraft aus großvolumigen und unüberhörbaren V8-Motoren schöpft.

Und jetzt? Rollt ein Mustang auf die Straßen, der allenfalls leicht flüstert, wenn er seine Leistung entfaltet. Statt Achtzylinder bringen je nach Variante bis zu zwei Elektromotoren den Mustang Mach-E auf Touren. Das Crossover-Modell ist ein erster Ausblick auf die elektrische Zukunft des US-Konzerns, denn in den kommenden Jahren wird die Elektromobilität zunehmend an Bedeutung gewinnen, und von 2030 an sollen auch bei Ford ausschließlich vollelektrische Modelle angeboten werden.

Der Kreativabteilung des Unternehmens gelang bei der Zusammenführung von Mustang und Elektromobilität das Kunststück, die beiden auf den ersten Blick gegensätzlichen Welten innen wie außen in einem gelungenen Design zu vereinen. Viele Elemente des Sportwagens wie die langgestreckte Motorhaube und das Heck wurden für die Elektrolimousine übernommen und zwischen Frontpartie und Heck erstreckt sich eine coupéhafte Silhouette, die die dynamischen Werte des Sportwagens übernimmt. Dabei wirkt der Crossover wuchtiger als er tatsächlich ist. Im Vergleich zum kompakten Focus ist er nur wenige Zentimeter länger.

Der Mustang Mach-E kommt mit Heck- und Allradantrieb und zwei Batteriegrößen (68 oder 88 kWh) zu den Kunden. Das übersetzt sich in Reichweiten von 440 bis 610 Kilometern nach der Messmethode WLTP. Verbrenner- und Elektroversion verbindet ein durchaus sportlicher Antritt, denn das maximale Drehmoment (430 oder 580 Newtonmeter) greift direkt vom Start an in den Vortrieb ein und beschleunigt den immerhin bis zu zwei Tonnen wiegenden Crossover in weniger als sieben Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h. Der Fünfsitzer besitzt zwei Abteile für das Gepäck. Während vorne ein „Frunk“ – die Kombination von Front und Trunk – 81 Liter misst, erreicht der Raum hinter der Heckklappe 402 Liter oder 1420 Liter, wenn die Rückbank nach vorne geklappt wird.

Der Fahrer blickt dabei auf eine Instrumententafel, die sich auf die wichtigsten Instrumente beschränkt. Ein Head-up-Display haben sich die Ford-Entwickler gespart. Mehr Informationen bietet der 15,5 Zoll große Zentralbildschirm, über den sich alle Einstellungen steuern lassen. Dazu gehören auch die drei Fahreinstellungen „zahm“, „aktiv“ und „temperamentvoll“ und die Möglichkeit, den elektrischen Mustang allein mit dem Beschleunigungspedal zu dirigieren. In dieser Einstellung verzögert der Fünfsitzer automatisch, wenn der Fahrer den Fuß vom „Gas“ nimmt und speist die Energie in die Batterie zurück. Auf diese Weise lässt sich die Reichweite vor allem im Stadtverkehr mit viel Stop and Go optimieren. Im Gegensatz zu anderen Modellen mit dieser Technik verschont der Mustang Fahrer und Passagiere mit allzu deutlichen Verzögerungen, und nach kurzer Zeit lässt sich genau einschätzen, wann es sich lohnt den Fuß zu lupfen und zusätzliche Energie zu speichern.

Einmal in Fahrt gehört der Mustang Mach-E zu den angenehmen Vertretern seiner Art. In den Einstellungen „aktiv“ und „zahm“ herrscht zudem eine angenehme Ruhe im Innenraum. Zur Unterhaltung trägt die serienmäßige und klangstarke Audioanlage von B & O bei. Erst bei höheren Geschwindigkeiten machen sich Windgeräusche bemerkbar, ohne lästig zu werden. Der Mustang rollt souverän und problemlos über die Fahrbahn und schluckt dabei die Defizite der Infrastruktur. Die Fahrwerksabstimmung ist sehr komfortbetont, und das mag den klassischen Mustang-Freund schon irritieren. Aus dem Wildpferd ist ein gezähmtes Dressurpferd geworden. Erst in der Einstellung „temperamentvoll“ kommt Sound in den Innenraum. Gleichzeitig wird der E-Mustang wieder, wie es die Einstellung verspricht, zu einem dynamischen Asphalt-Cowboy, der viel Fahrspaß vor allem auf kurvigen Landstraßen vermittelt. Die Höchstgeschwindigkeit ist bei 180 km/h erreicht.

Der Mustang Mach-E ist nicht nur ein Elektroauto, sondern auch eine Art Partner des Smartphones. Darüber lassen sich alle erdenklichen Funktionen – bis hin zum Schlüssel – programmieren. Über die Funktion „Ford Pass Remote Fahrzeugeinrichtung“ lässt sich der Elektro-Mustang den individuellen Vorlieben seines Besitzers entsprechend programmieren. Die verschiedenen Einstellungen werden auf dem Smartphone in der kostenlosen Ford-Pass-App gespeichert. „Ford ermöglicht im Mustang Mach-E eine umfangreiche Personalisierung, und das bereits vor der Auslieferung des Fahrzeugs. Werden diese Individualisierungsfunktionen vollständig genutzt, wird man keinen exakt gleichen Mustang Mach-E finden“, erklärt Roelant de Waard, General Manager Passenger Vehicles bei Ford of Europe.

Der elektrische Mustang kommt mit zwei Ladekabeln zu den Kunden. Neben dem Heimladekabel für die Steckdose in der Garage spendiert Ford Mode-3-Kabel für das schnelle Laden im Netz. Bei einer Leistung von 150 kW vergehen zehn Minuten, um 119 elektrische Kilometer zu tanken. Außerdem ist der Zugang zum Schnellladenetz von Ionity im ersten Jahr nach dem Kauf kostenlos. Die Ford-Kunden profitieren zudem von einem reduzierten Strompreis (31 Cent statt 79 Cent je kWh). Danach wird eine jährliche Gebühr fällig.

Für Freunde am Leistungssport bringt Ford Ende des Jahres den Mustang Mach-E GT, der 358 kW (487 PS) leistet und mit einem maximalen Drehmoment von 860 Nm gesegnet ist. Der GT beschleunigt in 3,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h.

Die Preisliste für den Mustang Mach-E beginnt bei 46.900 Euro für die Version mit Heckantrieb und 69 kWh starker Batterie. Heckantrieb und 88 kWh kosten 54.475 Euro, und für die Allradvarianten wechseln 54.000 oder 62.900 Euro den Besitzer.

Fotos: Auto-Medienportal.Net/Frank Wald

 


Veröffentlicht am: 04.03.2021

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