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Morgengruß von Helmut Harff: Das Ende naht

… die Grippewell schwappt über mich

Man hört immer wieder von ihr – der Grippewelle. Ich will von der nicht überrollt werden und habe mich deshalb gegen die Grippe impfen lassen. Doch die verfluchten Vieren haben augenscheinlich einen Weg in meinen Körper gefunden und treiben dort nun ihr Unwesen.

Zweierlei ist ja nun von der Grippe bekannt: Man kann an ihr sterben. Man denke nur an die sogenannte Spanische Grippe. Sie raffte zwischen 1918 und 1920 mindestens 25 Millionen, nach einer Bilanz der Fachzeitschrift Bulletin of the History of Medicine vom Frühjahr 2002 sogar knapp 50 Millionen Menschen dahin. Bekannt ist auch, dass Männer ganz besonders schwer unter einer Grippe leiden.

So habe ich bei den ersten Symptomen noch einmal mein Testament durchgesehen, meinen Schreibtisch und meinen Rechner aufgeräumt. Ich habe auch schon aufgeschrieben, wie ich beerdigt werden möchte. Ich weiß ja nicht, wie viel Zeit mir noch bleibt.

Was ich genau habe? Die Nase läuft, im Hals kratzt es und der Kopf schmerzt. Das sind ja nun alles eindeutige Zeichen für eine unter Umständen tödlich verlaufende Krankheit. Vielleicht muss ich ja schon heute auf die Isolierstation, um nicht selber eine Pandemie auszulösen.

Ob ich Fieber habe? Nein, so nah ist mein Ende nun auch noch wieder nicht, auch wenn das Fieberthermometer schon 37,1 Grad angezeigt hat. Sie sehen, ich muss meinen Abgang vorbereiten.

Ich spinne? Stimmt, aber es hat Spaß gemacht, mal so einen Unsinn zu schreiben, auch wenn ich eine Schniefnase und wirklich ein Kratzen im Hals habe. Doch das ist gar nichts im Vergleich zur Besten Frau der Welt. Sie hat es deutlich schlimmer erwischt. So ist das, wenn man sich eben keine Grippeschutzimpfung verpassen lässt.

So eine Impfung ist wie eine Risikoversicherung: Bekommt man keine Grippe, so schadet der kleine Picks nicht, bekommt man doch eine Grippe, so verdankt man der Impfung zumindest einen sehr moderaten Verlauf. Man bleibt so in der Lage, hier und da noch Unsinn zu schrieben und das fern jedes Fieberwahns.

So, nun muss ich mich erst einmal um meine kranke Frau und unser Frühstück kümmern.

Ich wünsche Ihnen ein genussvolles Frühstück und beste Gesundheit.

Foto: Pixabay

 


Veröffentlicht am: 27.11.2019

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