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05.08.2020

 

 


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Sisyphos schiebt noch

Kommentar von Peter Schwerdtmann, Auto-Medienportal.Net

Meinungsfreiheit ist ein hohes Gut – auch wenn’s schwerfällt. Es gehört eben ein standfester Charakter dazu, immer wieder denselben Sätzen zu lauschen, auch wenn man die schon längst für völlig falsch und möglicherweise sogar für bewusst verfälschend hält.

Am Ende fällt einem dann oft nichts anderes ein, als dasselbe Instrument einzusetzen wie der mit der anderen Meinung. Und so folgt auf jede Wiederholung der anderen Seite die Wiederholung der eigenen Position. Freunde der antiken Mythen nannten das Sisyphos-Arbeit.

So wie einst der König von Korinth wälzen auch wir dicke Brocken immer wieder den Berg hinauf, nur um zu erleben, wie die uns im nächsten Moment wieder über die Füße rollen. So wieder geschehen, als die Pressemeldung des BUND zum Autogipfel bei uns aufschlug. Ewig dieselbe Lyra: kein Geld ohne „sozial-ökologische Transformation der Automobilindustrie“, kein Geld für Verbrenner, kein Geld für Spritschlucker.

Also hier noch einmal – zum Mitschreiben – ein paar kurze Grundsätze, die sich nicht widerlegen lassen und deswegen in den Canon der Argumente eingebaut gehören:

Jedes neue Auto ist ein gutes Auto für die Umwelt und die Menschen. Es braucht weniger Kraftstoff, emittiert weniger Abgas, fährt leiser und sicherer.

Der Verbrennungsmotor ist eine fortschrittliche Technologie, auf die wir noch lange angewiesen sein werden. Das „Übel“ steckt im Tank, nicht im Motor. Wir brauchen neue Kraftstoffe, erzeugt mit erneuerbaren Energien.

Das Elektroauto ist nur unter der Prämisse 100 Prozent klimafreundlich, dass sein Strom nicht aus fossilen Quellen stammt.

Es war noch selten richtig, nur auf ein Pferd zu setzen. Wir brauchen sie alle, ob nun mit Pferdestärken oder Kilowatt, damit wir uns die „sozial-ökologische Transformation“ leisten können. Wir brauchen Ideen und keine Ideologen, die der offenen Debatte mit immer denselben Argumenten die Zeit stehlen.

Aber egal – Sisyphos hat auch nicht aufgegeben. Meinungsfreiheit ist für beide Seiten mühsam.

Foto: Auto-Medienportal.Net

 


Veröffentlicht am: 05.05.2020

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