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Wie lange halten Bremsscheiben?

Es können 150.000 km sein

Die Bremsen eines Fahrzeugs sind die am stärksten beanspruchten Verschleißteile und für die Sicherheit relevant. Sie sollten einwandfrei funktionieren und regelmäßig in der Werkstatt gewertet werden.

Ein Quietschen während der Fahrt oder ein Rattern beim Bremsen sind erste Anzeichen für einen Verschleiß. Wie lange Bremsscheiben und Beläge wirklich halten, hängt von den Bauteilen und den jeweiligen Fahrzeugmodellen ab. Zudem ist die Belastung an Vorderachse und Hinterachse unterschiedlich. Das heißt: Es müssen nicht zwingend alle vier Bremsscheiben gewechselt werden.

Lebensdauer von Bremsscheiben – bis ca. 150.000 km


Es gibt keine allgemeine Aussage über die Lebensdauer von Bremsscheiben und Bremsbelägen. Der Verschleiß ist hier von mehreren Faktoren abhängig:

- Fahrtstil
- Material / Qualität
- Fahrzeuggewicht
- Einsatzbereich

Mit einer zurückhaltenden und vorausschauenden Fahrweise hält ein Satz Bremsscheiben etwa 100.000 bis 150.000 km. Sportliche und schnelle Fahrer mit häufigen Bremsmanövern müssen mit einem Intervall von 15.000 bis 30.000 km rechnen. Das Gleiche gilt bei einer minderwertigen Qualität. Günstige Produkte sind deutlich häufiger zu wechseln, weswegen sich ein Preis-Leistungsvergleich empfiehlt. Der Service von DAPARTO führt über 150 gewerbliche Händler für Autoteile und gibt eine detaillierte Beschreibung zu jedem Artikel. Über eine spezifische Suchmaske bekommen Kunden die passenden Bremsscheiben für die persönlichen Bedürfnisse aufgelistet.

Verschleiß der Bremsscheibe erkennen


Bremsbeläge sind deutlich öfter zu wechseln als Bremsscheiben. Die meisten Autos besitzen eine elektronische Verschleißanzeige. Sie reagiert mit einer entsprechenden Warnleuchte, wenn der Restbelag weniger als 2 mm Dicke aufweist. Mechanische Systeme kündigen den Verschleiß mit einem quietschenden Geräusch an, wenn der eingelassene Metallstift auf die Bremsscheibe stößt.

Die Bremsscheiben brauchen eine sogenannte Mindestdicke. Sie wird vom Hersteller vorgegeben und ist meist am Scheibentopf abzulesen. Ein Wechsel wird mit einem Restbelag von 2 mm notwendig. Werkstätten messen diese Dicke mit einem speziellen Gerät und kontrollieren sie bei jeder Durchsicht. Der Verschleiß ist aber auch an einem Grat fühlbar. Schließlich nutzt sich die Scheibe nur dort ab, wo auch der Bremsbelag greift. Ein ausgeprägter Grat deutet auf einen baldigen Austausch der Bremsscheiben hin. Bei Trommelbremsen sollte der Belag nicht unter 1mm dünn sein. Der TÜV prüft solche Komponenten genau.

Erste Anzeichen sind:

- anhaltende Geräusche (Quietschen, Schleifen)
- Auto zieht leicht zur Seite
- Rütteln am Lenkrad
- Vibration im Bremspedal

Ursachen für einen schnellen Verschleiß


Zu den häufigsten Ursachen zählt tatsächlich der Rost. Steht das Auto längere Zeit und wird nicht mehr bewegt, setzt sich Flugrost an. Hier braucht nur etwas Feuchtigkeit zwischen den Bremsbelag und die Scheibe kommen. Schon werden die Materialien stark in Mitleidenschaft gezogen. Darüber hinaus kann sich eine Bremsscheibe auch bei Überhitzung verziehen. Sind die Bremsbeläge beispielsweise zu stark abgenutzt, setzt sich die Bremse an der Scheibe fest. Das ist bereits nach kurzer Fahrt zu merken. Notbremsassistenten sind keine Ursache für einen zu schnellen Verschleiß.

Lebensdauer gezielt verlängern

Mit hochwertigen Bauteilen und einer guten Qualität halten die Bremsscheiben deutlich länger. Zusätzlich kann eine vorausschauende Fahrweise helfen. Stand das Auto eine gewisse Zeit, muss zunächst der Flugrost weggebremst werden. Das passiert während der Fahrt, allerdings nicht mit einer Vollbremsung. Meist sind 2-3 Bremsversuche nötig, um den Rost zu lösen und das Material zu schützen.

Foto: pixabay.com

 


Veröffentlicht am: 09.07.2020

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