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14.08.2020

 

 


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Höher, schneller, weiter: Estland trumpft auf

Das nordische Land ist vielleicht klein, kann aber dennoch mit jeder Menge Superlative aufwarten

Estland ist…Baltikum, …Tallinn, …Natur – soviel weiß Google über Estland. Was aber nicht in den Suchbegriffen auftaucht ist, dass es in Estland von Superlativen nur so wimmelt – der längste Strand, der größte See, die höchste Klippe – höher, schneller, weiter ist in Estland Programm!

Übrigens konnte sich Estland auch in der Corona-Krise hervortun: In einem aktuellen Report bewertet die OECD die Epidemie-Kontrolle einzelner Länder, und Estland landet auf Platz 5, die dritthöchste Platzierung der europäischen Länder.

Raus in die Natur

Moore, Sümpfe, Seen – und vor allem Wald. So zeigt sich die Landschaft von Estland, die zur Hälfte mit dichtem Wald bedeckt ist. Erlebbar machen diese Naturwunder sechs Nationalparks. Der jüngste darunter, der Nationalpark Alutaguse, wurde erst im Jahr 2018 gegründet und beherbergt insgesamt elf Schutzgebiete. Zwischen Mooren, Wäldern und Küsten zeigt sich hier die gesamte Magie Estlands. Auch das größte Moorgebiet des Landes, Puhatu, mit den einzigen Festlanddünen ist Teil des Parks. Die Dünen sind bis zu 18 Meter hoch und bieten einen tollen Blick über das Moor.

Eine ebenfalls noch junge Attraktion ist der neue Küstenwanderweg: Die längste Wanderroute des Baltikums verbindet auf insgesamt 1.200 Küstenkilometern Lettland mit Estland, Riga mit Tallinn, altehrwürdige Wälder mit lichtdurchfluteten Inseln, gemütliche Kurorte mit abgelegenen Dörfern.
 
Ab ins Wasser, fertig, los

Wasser spielt in Estland eine große Rolle. Immerhin wartet das Land mit über 2000 Inseln, fast 4000 Kilometern Küstenlinie und unzähligen Seen auf – an sich schon einige denkwürdige Superlative.
 
Doch damit nicht genug

Der Leuchtturm Kõpu beispielsweise ragt auf der Insel Hiiumaa in die Luft und ist nicht nur das bekannteste Wahrzeichen der Insel, sondern auch der älteste Leuchtturm in ganz Nordeuropa. Erbaut wurde er bereits im Jahr 1504 und führte Schiffe so sicher nach Tallinn. Heute wird er zwar nicht mehr genutzt, bietet Reisenden dafür aber eine einmalige Aussicht über das offene Meer.
Erst in diesem Jahr wurde die bestehende Lichtquelle durch eine starke LED-Lampe mit einer Leuchtintensität von 2,1 Millionen cd ersetzt – damit ist Köpu nun auch der am hellsten strahlende Leuchtturm der Welt.
 
Den längsten zusammenhängenden Küstenabschnitt des Landes findet man am Strand Narva-Jõesuu mit ganzen 7,5 Kilometern voller feinem Sand. Hier findet jeder seinen Traumstrand, und hat ihn oftmals ganz für sich allein.
 
Der längste Sandstrand Estlands befindet sich dagegen nicht etwa am Meer, sondern an der Nordküste des Peipus-Sees. Hier gibt es wunderschöne Badebereiche, die zu einem Sprung ins kühle Nass einladen und an heißen Sommertagen garantiert Abkühlung versprechen. Der Peipus-See selbst ist ein Fenster in die Kultur der Altgläubigen mit russischen Wurzeln und obendrein einer der größten Seen Europas.
 
Dass Seen in Estland ein großes Thema sind, zeigt auch die Seengruppe Kurtna, wo 42 Seen auf einer Fläche von 30 Quadratmetern liegen.
 
Der mit 30 Metern höchste Wasserfall des Landes, Valaste, befindet sich an der Nordküste. Unweit davon, an der Grenze zu Russland, schlängelt sich der Fluss Narva durch das trockenste Tal des Landes und bildet durch seine kräftige Strömung die stärksten Wasserfälle von Estland. Der gleichnamige See, der sowohl auf estnischem als auch auf russischem Boden befindet, ist der größte künstlich angelegte See.
 
Geschichte, zum Greifen nah

Estlands Hauptstadt Tallinn ist ein Besuchermagnet für jedermann, von Kreuzfahrtpassagieren über Kulturfans bis hin zu jungen Hipstern auf der Suche nach authentischen Erlebnissen zwischen Streetart und Streetfood. Dabei ist Tallinn nicht nur Teil des UNESCO Weltkulturerbes sondern auch die die am besten erhaltene mittelalterliche Stadt in Nordeuropa.
 
Die wohl geschichtsträchtigste Stadt des Landes ist allerdings Sillamäe. Lange Zeit existierte die Stadt an der Ostsee auf Landkarten nicht und man hielt sie geheim. Heute jedoch ist die am besten erhaltene stalinistische Stadt ein lebender Zeitzeuge der Vergangenheit.
 
Ein wahrer Zungenbrecher

Estlands Sprache kann unumstritten den Titel als eine der lustigsten Sprachen der Welt für sich beanspruchen. Nicht so lustig ist es allerdings, die Sprache zu lernen: über 1000 Unterrichtsstunden sind nötig, bevor man sich an eine einfache Unterhaltung heranwagen kann. Kein Wunder, gibt es doch allein 14 grammatikalische Fälle und Wörter wie „sünnipäevanädalalõpupeopärastlõunaväsimatus". Das längste gebräuchliche Wort auf estnisch bedeutet soviel wie Geburtstagswochenendfeiernachmittagsunermüdlichkeit.
 
Noch mehr Zungenbrecher und Highlights von Land und Leuten gibt es unter https://www.visitestonia.com.

Foto: Visit Estonia

 


Veröffentlicht am: 29.07.2020

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