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Wirtschafts-News vom 18. September 2020

Michael Weyland informiert...

(Michael Weyland) Die deutschen Unternehmen haben auf Krisenmodus umgestellt und bieten weniger Zahlungsziele an. Das ist ein Ergebnis der jüngsten Studie des Kreditversicherers Coface zu den Zahlungserfahrungen deutscher Unternehmen. „Auf der anderen Seite hat die Disziplin, pünktlich zu zahlen, zugenommen. Während 2019 noch 85 Prozent der Unternehmen über Zahlungsverzögerungen berichteten, waren es jetzt nur noch 68 Prozent“, sagt man beim Kreditversicherer.

2020 räumten demnach nur noch 62 Prozent der Umfrageteilnehmer ihren Kunden Zahlungsziele ein. Das sind deutlich weniger als die 81 Prozent im Jahr 2019. In den ersten beiden Umfragen des Kreditversicherers lagen die Werte jeweils auch über 80 Prozent (2017: 83%, 2016: 84%). Dabei sind die Unternehmen auf dem heimischen Markt besonders vorsichtig und die Haupttreiber
dieser Entwicklung. 2020 ging die Anzahl der Unternehmen von 80 Prozent im Jahr zuvor auf 58 Prozent zurück. 2019 hatte es keinen Unterschied zwischen inländisch orientierten und exportierenden Unternehmen gegeben. Beide lagen bei rund 80 Prozent.

Präferenz für kürzere Kreditlaufzeiten

Die durchschnittliche Zahlungsfrist verringerte sich um 3 Tage auf 34 Tage. Die Hälfte der befragten Unternehmen forderte Zahlungen zwischen 0 und 30 Tagen. Diese Kategorie hat in Deutschland seit dem COVID-19-Ausbruch merklich zugenommen: von 43 Prozent im Jahr 2019 auf 50 Prozent Mitte 2020. „Im Moment können wir nicht bestimmt sagen, ob dies alles durch die COVID-19-Krise verursacht wurde oder ob es Teil einer neuen Norm ist“, sagt man. „Dies wird erst
durch die Daten der folgenden Jahre geklärt werden können. Dennoch ist der Anteil der gemeldeten Zahlungsverzögerungen mit 68 Prozent bei weitem der niedrigste in unseren bislang vier Umfragen seit 2017.“

Starke Unterschiede bei Branchen


Während die Zahlungsverzögerungen zwischen 2019 und 2020 insgesamt im Durchschnitt nur um einen Tag kürzer ausfielen, sind die Werte in den Branchen sehr unterschiedlich. Als positive Überraschung stellte sich die Pharma-Chemie-Branche heraus: Hier gingen die Überziehungen von 2019 auf 2020 um fast eine Woche auf 27 Tage zurück. Umgekehrt erfuhr der Automobilsektor um 20 Tage längere Verzögerungen. „Während die Zahlungsverzögerungen im Automobilsektor mit der sehr negativen Geschäftsentwicklung zu erklären sind, verzeichnete auch der Sektor der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) eine deutliche Verlängerung der Zahlungsverzögerungen um rund 14 Tage. Mit knapp 48 Tagen Überziehung erreicht diese Branche den Spitzenplatz.

Den kompletten Beitrag können Sie auch nachhören oder downloaden.

 


Veröffentlicht am: 18.09.2020

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