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ÖPNV: Wochenkarte in Berlin doppelt so teuer wie in München

Der ADAC war öffentlich unterwegs



Sind die Busse, Straßen- und U-Bahnen in Berlin, Köln-Bonn, Mannheim, Hamburg oder München schöner, komfortabler oder besser vernetzt als in anderen deutschen Großstädten?


Vergleicht man die ÖPNV-Preise der Einzelfahrten, Tages-, Wochen- und Monatstickets könnte dieser Eindruck entstehen. Der ADAC hat es in 21 deutschen Städten getan und kommt zu einem überraschenden Ergebnis. Trotz überwiegend gleichwertiger Leistungen unterscheiden sich die Preise der einzelnen Tickets teils um mehr als das Doppelte.

Die größte Spannweite von über 100 Prozent fanden die Tester bei den Wochenkarten für Erwachsene, die in Berlin 36 Euro und in München 17,80 Euro kosteten. Ähnlich große Unterschiede gibt es bei den Monatstickets für Erwachsene. Hamburg verlangt dafür 112,80 Euro, München 57 Euro – eine Differenz von fast 100 Prozent. Für Tageskarten mussten Erwachsene in Berlin sowie die im selben Verkehrsverbund organisierten Städte Köln/Bonn 8,80 Euro und damit knapp 65 Prozent mehr bezahlen als in Frankfurt, wo das Ticket mit 5,35 Euro zu Buche schlägt.

Bei den Einzelfahrkarten war München am teuersten. Hier mussten Erwachsene mit 3,40 Euro deutlich tiefer in die Tasche greifen als ÖPNV-Kunden in Hamburg mit 2,40 Euro. Auch Kinder werden bei Einzelfahrscheinen auf unterschiedlichste Weise zur Kasse gebeten. In Leipzig lösten sie das Ticket für 1,20 Euro, das sind knapp 60 Prozent weniger als in Berlin und Mannheim, wo das Ticket 1,90 Euro kostete. Auch für Kurzstrecken veranschlagten die Städte unterschiedliche Preise. In Berlin, Köln/Bonn und Leipzig waren dafür zwei Euro fällig, in Bremen, Frankfurt und Stuttgart dagegen 1,50 Euro.

Die Zukunft könnte nach ADAC-Ansicht auch so genannten Multimodalitätstarifen gehören. So können etwa die ÖPNV-Kunden in Augsburg für einen fixen monatlichen Preis verschiedene Verkehrsmittel wie Bus, Tram, Leihrad und Carsharing kombinieren und nutzen. Nach dem gleichen Prinzip funktionieren auch arbeitgeberfinanzierte Mobilitätsbudgets. Den Trend zu eTarifen greift München mit seinem Pilotprojekt „Swipe+Ride“ auf, bei dem mittels eines Check-Ins und eines Check-Outs nach der Fahrt per Smartphone die tatsächlich gefahrene Strecke einfach erfasst und abgerechnet werden kann.

Foto: Autoren-Union Mobilität/ADAC

 


Veröffentlicht am: 08.11.2021

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