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Die Burg Mauterndorf bekommt erstmals eine Zugbrücke

Neuer Weg und Kunstwerk rund um die Erlebnisburg Mauterndorf feierlich eröffnet



Schon bisher war die Burg Mauterndorf eines der touristischen Highlights des Salzburger Lungaus. Nun ist die geschichtsträchtige Erlebnisburg um eine Attraktion reicher. Im Rahmen eines groß angelegten Projektes wurde das Gelände mit seinem Wald rund um die Burg gelichtet und begehbar gemacht.

Besucher dürfen sich ab sofort über einen Rundweg mit schönen Ausblicken auf die Burg und deren Einbettung in die Bergwelt der Radstädter Tauern freuen. Herzstück des wieder hergestellten „Schlossparks“ ist eine 26 Meter lange, voll funktionstüchtige Zugbrücke. Nach der Einweihung des neuen Rundwegs wurde auch die Zugbrücke erstmals offiziell in Betrieb genommen.

Eine Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart


Bei der Eröffnung des Rundweges rund um die Burg in Mauterndorf zeigten sich Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl und Heinrich Schellhorn sehr erfreut über das Ergebnis der umfangreichen Neugestaltung der Außenanlage. „Die Burg Mauterndorf ist eines der kostbarsten Kulturdenkmäler unseres Landes. Und sie erfüllt eine wichtige Aufgabe, wenn es darum geht, die Geschichte unserer Heimat an zukünftige Generationen zu vermitteln. Durch den wunderschönen naturnahen Rundweg wird ein Besuch der Burg Mauterndorf ab sofort noch attraktiver und erlebnisreicher. Somit schlägt das Projekt im wahrsten Sinne des Wortes eine Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart“, freute sich Stöckl über die gelungene Wiederherstellung und Erweiterung des Weges, die vom Land Salzburg mit rund 350.000 Euro finanziert wurde.

Beim erstmaligen Einsatz der ausgeklügelten Zugmechanik der Brücke zeigte sich die technische Raffinesse des Bauwerks. Denn im Gegensatz zu jenen historischen Zugbrücken, die man aus Ritterfilmen kennt, verfügt die Mauterndorfer Zugbrücke über zwei schwenkbare Stege und ist von beiden Seiten begehbar. Damit wollte Künstlerin Toni Schmale „die Offenheit und den Moment der Begegnung betonen – im Gegensatz zum Bild der historischen Burg, die sich gegen einen Feind von außen abkapselt.“ Die Hamburger Künstlerin ging mit ihrem Konzept aus einem groß angelegten Wettbewerb als Gewinnerin hervor.

Begegnungen mit Kunst ermöglichen


Auch Landeshauptmann-Stellvertreter Heinrich Schellhorn ist begeistert von dem Werk: „Kunst am Bau macht zeitgenössische Kunst vielen Menschen zugänglich und ermöglicht überraschende Begegnungen, abseits der gewohnten Orte.“ Das Budget für den Bau der Zugbrücke stammte aus dem Fonds Kunst am Bau und betrug 180.000 Euro. Rund drei Viertel davon flossen an die mit der Planung und Errichtung beauftragten Unternehmen in der Region.

Starker Mehrwert für Urlaubsregion Lungau



Der ca. ein Kilometer lange Rundweg ermöglicht Besuchern, die herrliche Naturlandschaft sowie die reine Luft des Biosphärenparks Lungau zu genießen. Zu diesem Zweck wurde neben der Zugbrücke auch eine architektonische Brücke entlang der Taurach errichtet. Der Großteil der Arbeiten wurde pünktlich zum Beginn der Sommersaison abgeschlossen, freute sich SBSB-Geschäftsführer Max Brunner: „Noch heute wird in der Region sowohl von Burg als auch Schloss Mauterndorf gesprochen. Durch die Wiederherstellung des Weges zur Taurach wird aus dem Burghügel wieder ein Schlosspark, auch wenn es natürlich noch einige Jahre dauern wird, bis die Bäume ihre Mächtigkeit erlangen.“

Brunner bedankte sich bei allen beteiligten Unternehmen für die hervorragende und professionelle Zusammenarbeit. An der Umsetzung waren neben dem Team der Salzburger Burgen und Schlösser zahlreiche regionale Unternehmen beteiligt. Für Planung und Bau der Holzbrücke zeichneten Architekt Clemens Standl und Holzbau Mauterndorf bzw. Metallbau Oberhofer verantwortlich. Die Zugbrücke wurde nach einem Entwurf von Künstlerin Toni Schmale geplant und von der Stefan Ritzer GmbH verwirklicht. Brunner danke darüber hinaus der Straßenmeisterei Lungau und der Gemeinde Mauterndorf, der Gartengestaltung Wieland, Werkraum-Architektin Monika Trimmel und Landschaftsplaner Herbert Kammel.

 


Veröffentlicht am: 28.05.2022

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