Startseite  

30.11.2022

 

 

Like uns auf Facebook

Folge uns auf Twitter

 


 

Werbung


Vorherigen Artikel lesen Nächsten Artikel lesen

 

Das „Elterntaxi“

... die gefährlichste aller Lösungen



Die ersten ABC-Schützen haben ihren großen Tag schon hinter sich. Und die ersten Schulen berichten wieder von Hektik, Unachtsamkeit und aggressivem Verhalten von Eltern, die darauf bestehen, ihre Kleinen mit dem Auto vor die Schultür fahren zu können.


Beim Abholen nach Schulschluss wiederholt sich vor viel zu vielen Schulen dieses Chaos aus wild geparkten oder drängelnden Autos, erregten Eltern und den verunsicherten Jüngsten. Jedes Jahr wieder empfehlen auch die Experten der Deutschen Verkehrswacht (DVW), Kinder ihren Schulweg allein zurücklegen zu lassen.

Statt der Mitfahrgelegenheit empfehlen die Fachleute unverändert ein Training des Schulwegs vor dem ersten Schultag. Nach intensivem Training können ABC-Schützen in den meisten Fällen schon ab der ersten Klasse den Schulweg allein in Angriff nehmen. So eignen sie sich wichtige Kompetenzen für ihre sichere Teilnahme am Verkehr an, sammeln wertvolle Erfahrungen und sind durch die Bewegung meist aufmerksamer. Werden sie dagegen mit dem Auto überall hingefahren, hemmt das die Entwicklung und Eigenständigkeit.

DVW-Präsident Prof. Kurt Bodewig: „Oft heißt es, dass es zu unsicher sei, die Kinder allein gehen zu lassen. Dabei wird vergessen, dass gerade die „Elterntaxis“ eine große Gefährdung vor dem Schultor darstellen. Mein Appell an alle Eltern: Nehmen Sie sich Zeit, zeigen Sie Ihren Kindern frühzeitig, wie sie es auch allein sicher zu Fuß zur Schule schaffen und lassen Sie das Auto stehen.“

Alternativ können Eltern die Kinder in einiger Entfernung vom Schulgelände aussteigen und den Rest des Weges allein gehen lassen. Einige Schulen haben dafür Hol- und Bringzonen eingerichtet. Diese Wege müssen jedoch gut ausgesucht sein und auch trainiert werden. Sie sollten zum Beispiel weniger Gefahrenpunkte haben und sichere Querungsmöglichkeiten bieten.

Eine weitere Alternative sind „Laufbusse“. Angeleitet von einem Erwachsenen wird gemeinsam eine feste Route zu festen Zeiten abgelaufen. Die Schülerinnen und Schüler können sich dann an festgelegten „Haltestellen“ der Gruppe anschließen. Das bietet Flexibilität und stärkt zusätzlich die soziale Komponente.

Foto: ADAC

 


Veröffentlicht am: 15.08.2022

AusdruckenArtikel drucken

LesenzeichenLesezeichen speichern

FeedbackMit uns Kontakt aufnehmen

NewsletterNewsletter bestellen und abbestellen

TwitterFolge uns auf Twitter

FacebookTeile diesen Beitrag auf Facebook

Hoch: Hoch zum Seitenanfang

Nächsten Artikel: lesen

Vorherigen Artikel: lesen

 


Werbung

 


Werbung - für eine gute Sache

 
         
     
     
     

Besuchen Sie auch diese Seiten in unserem Netzwerk
| Börsen-Lexikon - erklärt die Börse
| fotomensch berlin - der Fotograf von genussmaenner.de
| Frauenfinanzseite - alles für die Businessfrau
| Geld & Genuss - Lifestyle, Finanzen und Vorsorge für alle
| geniesserinnen.de - Genuss auch für die Damen
| gentleman today - Edel geht die Welt zu Grunde
| instock der Börseninformationsdienst
| marketingmensch | Agentur für Marketing, Werbung & Internet
| Unter der Lupe bewertet Gutes

 
Service
Impressum
Kontakt
Mediadaten
Datenschutzhinweis
Nutzungshinweise
Presse
Redaktion
RSS 
Sitemap
Suchen

 
Rechtliches
© 2007 - 2022 by genussmaenner.de, Berlin. Alle Rechte vorbehalten.