
(djd). Hund, Katze und Co. gehören für Tierfreunde wie selbstverständlich zur Familie, und deshalb wird auch für die Vierbeiner zu Weihnachten mit Freude eine Überraschung vorbereitet. Gerne darf unter dem Weihnachtsbaum ein Päckchen verdächtig nach Kauknochen oder Katzenminze duften. Ein Geschenk für das Tier ist eine schöne Geste – ein Tier als Geschenk hingegen nicht.
Was dem Tier wirklich Freude macht
Wie alt ist der Liebling auf vier Pfoten, wie groß, wie aktiv, gibt es Vorlieben oder Unverträglichkeiten? Ein junges Tier hat andere Anforderungen als ein betagter Senior. Ein beliebtes Präsent für alle Altersklassen sind Beschäftigungs- und Intelligenzspielzeuge: Schnüffelteppiche, Futterbälle oder Denkspiele mit Klappen und Schiebern fordern die Sinne und machen aus dem Leckerli eine kleine Aufgabe. Katzen lassen sich mit Federangeln oder Spielzeug mit Katzenminze zum Jagen animieren.
Weihnachten kann auch ein schöner Anlass für größere Anschaffungen sein: Ein neues Bett, ein Kratzbaum oder eine Höhle als Rückzugsort wird noch lange nach den Feiertagen genutzt. Für Hunde bieten sich auch praktische Dinge an: ein gut sitzendes Geschirr, eine neue Leine, ein wärmender Mantel oder ein Leuchthalsband für die Abendrunde. Kaninchen, Meerschweinchen und andere Kleintiere freuen sich über Verstecke, Tunnel, Knabberäste oder neue Ebenen, die das Gehege abwechslungsreicher machen. Weitere Geschenkideen gibt es im Fachhandel vor Ort, unter www.futterhaus.de finden sich Adressen in der Nähe.
Ruhige Feiertage ohne tierische Risiken
Ein gelungenes Fest bemisst sich für Tiere allerdings nicht an der Zahl der Päckchen. Geschenkbänder, Folie, Lametta, Kerzen und manche Dekoration wecken Neugier, können aber verschluckt oder umgestoßen werden – und gehören deshalb außerhalb der Pfotenreichweite. Vom Festessen bekommen Hund und Katze besser nichts ab, denn Gewürze, fettes Fleisch oder Knochen belasten den Magen. Gewohntes Futter und geeignete Snacks halten den Speiseplan stabil. Ebenso wichtig ist ein ruhiger Platz, an den sich das Tier zurückziehen kann, wenn Besuch und Trubel zu viel werden.
Kein Tier unter den Baum
So naheliegend der Gedanke sein mag, wenn sich Kinder sehnlichst einen Hund oder ein Kaninchen wünschen: Tiere gehören nicht unter den Weihnachtsbaum. „Ein Tier zieht für viele Jahre ein. Diese Entscheidung sollte die ganze Familie gemeinsam treffen und gut vorbereiten“, sagt Ricarda Gürne von Das Futterhaus. Tipp: Statt eines Welpen kann sich unterm Weihnachtsbaum ein Buch über die gewünschte Tierart finden, verbunden mit dem Versprechen, sich im neuen Jahr gemeinsam beraten zu lassen.
Foto: djd/www.futterhaus.de
Bescherung auf vier Pfoten
Präsente, die Hund und Katze Freude machen
Veröffentlicht am: 17.10.2026
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