
Deutschland geht es schlecht! Ich kenne niemand, der diesen Satz nicht unterschreiben würde, keinen, der das Land regiert, keinen, der regiert wird. Das ist schon verheerend genug, eine richtige Katastrophe ist, dass augenscheinlich kein Verantwortlicher auch nur den Anflug einer Idee hat, wie man den Karren wieder flott macht.
Doch ist das wirklich so dramatisch, so unmöglich? Haben wir Deutschen es nicht schon einmal geschafft, eine völlig marode Wirtschaft abzuwickeln oder fit zu machen? Ja, ich meine den Osten des Landes nach dem Ende der DDR. Da ging im Osten nichts mehr, man hoffte auf den Traum der blühenden Landschaften. Alles was nicht wettbewerbsfähig war und einiges darüber hinaus wurde abgewickelt. Da kamen die Glücksritter aus dem Westen, die, die die Dschungelzulage gerne mitnahmen und es kam die Treuhand.
Warum nicht daraus lernen, warum Verlustbringer, warum nicht mehr wettbewerbsfähige Unternehmen unter den (Schutz)Schirm einer neuen Treuhand stellen, warum nicht wieder Arbeitnehmer wie einst die DDR-Werktätigen „betreuen“? Klingt verrückt? Fakt ist, dass es unter dem Strich damals – wenn auch mit vielen Schmerzen – funktioniert hat. Viele aus dem Osten stehen sicherlich mit ihren Erfahrungen bereit, den gesamtdeutschen Karren aus dem Dreck zu ziehen. Man muss sie nur lassen.
Ich lasse mir jetzt mein Frühstück mit der Besten Frau der Welt schmecken.
Ich wünsche Ihnen ein genussvolles Frühstück.
Gratulation allen, die heute Namenstag haben: Olga, Oliver, Benedikt
Foto: Pixabay
Morgengruß von Helmut Harff: Treuhand wiederbeleben
… oder vom Osten lernen heißt überleben
Veröffentlicht am: 11.07.2026
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