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Was ein Grab in Deutschland kostet

Friedhofsgebühren nicht vergessen

Wer früh vorsorgen und die Bestattung nach eigenen Wünschen planen will, muss sich auch frühzeitig mit den Friedhofsgebühren beschäftigen. Denn trotz aller Trauer geht es immer auch ums Geld. Tut man das nicht, überlässt man nicht nur die organisatorischen Belange spätestens den Nachkommen.

Auf sie können dazu noch schnell Tausende von Euros zukommen. Denn eine Bestattung kostet üblicherweise zwischen 7.500 und 8.000 Euro in Deutschland. Die Friedhofsgebühren machen rund ein Drittel dieser Kosten aus. Es lohnt sich also, die Gebühren einmal genau unter die Lupe zu nehmen. Oliver Suhre, Generalbevollmächtigter der Monuta Versicherungen erklärt, wofür der Betroffene zahlt und wie dieser sogar sparen kann.

Wie setzen sich die Gebühren zusammen und wer muss zahlen?

Die gesamten Bestattungskosten, also auch die Friedhofsgebühren werden über den Nachlass des Verstorbenen beglichen. Reicht das Vermögen nicht aus, müssen die Erben zahlen.

Die Friedhofsgebühren beinhalten u.a. folgende Posten: Mit den Grabnutzungsgebühren erwirbt der Angehörige eine Grabstelle für die festgelegte Ruhezeit. Diese liegt meistens zwischen 15 und 30 Jahren. Je länger die Ruhezeit ist, desto höher sind die Gebühren.

Die Beisetzungsgebühren umfassen die Kosten vom Öffnen und Schließen der Grabstelle, das Abräumen der Kränze und das Einebnen des Grabes, sobald die Ruhezeit abgelaufen ist. Bei Feuerbestattungen sind auch die Kremierungsgebühren in den Kosten enthalten. Weitere Leistungen, die in den Friedhofsgebühren ausgewiesen werden, sind die Kosten für Sarg- oder Urnenträger, die Miete für die Friedhofskapelle bei der Trauerfeier, Glockengeläut und Musik sowie Gebühren für die Genehmigung des Grabsteins und eine Zusatzgebühr für die Instandhaltung und Pflege der Grabstätte.

Welche Unterschiede gibt es in den Bestattungsarten?

Die Kostenhöhe variiert nicht nur nach den verschiedenen Bestattungsarten, sondern auch nach Regionen. Hier ein Beispiel: Während in Düsseldorf das Urnenreihengrab mit 1.500 Euro die günstigste und das Erdwahlgrab mit 2.600 Euro das teuerste ist, ist die Baumbestattung in Köln mit 2.100 Euro am günstigsten. Die teuerste Bestattungsmöglichkeit in Köln ist wie in Düsseldorf das Erdwahlgrab für knapp 3.000 Euro.

„Die Gebührenordnungen variieren auch innerhalb einer Stadt. So liegt es in der Verantwortung der Friedhofsträger, die Gebühren festzulegen. Ein Vergleich zwischen den verschiedenen Friedhöfen einer Stadt lohnt sich, möchte man Kosten sparen“, sagt Suhre.

Wie kann ich bei den Friedhofsgebühren sparen?

„Schon zu Lebzeiten kann ein ausführliches Gespräch über die Planung der eigenen Bestattung sinnvoll sein, besonders, um verschiedene Angebote zu vergleichen und sich gründlich zu informieren. Ein Urnengrab mit geringer Ruhezeit, das zugeteilt wird, ist günstiger als ein Erdwahlgrab mit langer Ruhezeit. Bei einem Urnengrab werden auch die Kosten für die Sargträger gespart. Wird die Urne in einem Begräbniswald bestattet, fallen auch Instandhaltungs- und Pflegekosten der Grabstätte weg. Oder man denkt darüber nach, ob zusätzlich zu einer begleitenden Musik noch Glocken läuten sollen. All diese Überlegungen zu Kosten und eventuellen Einsparungsmöglichkeiten können auch schon vor dem Tod zu Entlastung von Angehörigen in Verbindung mit einer Sterbegeldversicherung geregelt und festgelegt werden“, erklärt Suhre.

Copyright: Monuta Versicherungen
Foto: Pixabay

 


Veröffentlicht am: 26.10.2020

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