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Morgengruß von Helmut Harff: Das sollen die Modemacher von morgen sein?

Enttäuschung machte sich breit



Vor einigen Tagen folgten wir einer Einladung der AMD Akademie Mode & Design.  Die private Modeschule lud ein zur „Graduierten Fashionshow & Ausstellung 2024“. Wir waren neugierig auf innovative Mode, auf kreative Ideen und auf eine ungewöhnliche Show.


Doch sehr schnell machte sich bei uns Ernüchterung breit. Die Präsentation der Mode  der über 20 Modemacherinnen und Modemacher erinnerte an Modeschauen der 1950er Jahre. Selbst das Modeinstitut der DDR war da einfallsreicher. Die Models liefen, na die meisten schlurften und schlichen über den Catwalk, machten eine kurze Pause vor den Fotografen und ab ging es zurück. Die Modemacher huschten dann für die meisten nicht sichtbar kurz hervor – das war es.

Dabei ging es ja auch oder vor allem um die Absolventinnen und Absolventen. Von denen erfuhr man aber nichts – außer ihren Namen und man sah ihre Abschlusskollektion. Wobei, eine wirkliche Kollektion präsentierte nun niemand. Wir sahen viel bekanntes, lange bekanntes und man sah, was die Dozentinnen und Dozenten wohl allen vorgegeben haben. Viele zeigten Models mit verhüllten Köpfen – vielleicht ein Relikt der Coronakrise.  Andere Models durften als Oberbekleidung einen Body tragen – Madonna lässt grüßen.

Vielen Modellen war noch eins gemein – der gerade auch in Mailand und Paris gesehene Nippelalarm. Ja, in vielen Fällen „durften“ die Models auf einen BH verzichten, manche hatten augenscheinlich auch kein Geld für einen Slip. Das wäre ja noch nicht schlimm, wenn die präsentierten Teile wirklich sexy gewesen wären. Doch das traf so gut wie nie zu. Zumal vieles auch handwerklich nicht überzeugte.

Die dritte Enttäuschung waren die Models. Die hatten zumeist keine Ahnung davon, wie man sich als Model bewegt. Auch ihre Auswahl war eine Enttäuschung. Die allermeisten Models hatten eine Konfektionsgröße 34,36. Bis auf eines der vielfach ziemlich kleinen Models mit einer vielleicht 38 traute man sich augenscheinlich nicht, auch „normale“ Frauen und Männer – über die schreibe ich lieber nicht – auf den Laufsteg zu schicken. Das ist nun alles andere als zeitgemäß.

Bleibt das Fazit, dass mich wirklich kein Stück vom Hocker gerissen hat, dass ich nichts sehen konnte, dass da jemand auch nur in Ansätzen seinen eigenen Stil gefunden hat. Arme Modewelt, die uns da droht.

Deutlich inspirierter ist da mein Frühstück mit Besten Frau der Welt.

Ich wünsche Ihnen ein genussvolles Frühstück.

Gratulation allen, die heute Namenstag haben: Kasimir, Edwin, Humbert

Foto: Marketingmensch Günther Dorn

 


Veröffentlicht am: 04.03.2024

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