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Deutsche Arbeitsplätze sind nicht umweltfreundlich

... ergab eine Studie



Die Büros in Deutschland sind immer noch erschreckend umweltschädlich – sagen 31 Prozent der Beschäftigten, die aus dem Homeoffice an ihren Arbeitsplatz zurückkehren.

Fehlende Abfallbehälter für Speisereste, ständig laufende Computer und Drucker, die am laufenden Band Papier verbrauchen, sind einige der häufigsten Beschwerden von Mitarbeitenden.

Andere ärgern sich über Wasserkocher, die den ganzen Tag aufgeheizt werden, Beleuchtung, die nicht ausgeschaltet wird, und ganze Stapel von Einwegbechern vom Wasserspender.

In einer Umfrage unter 2.000 Büromitarbeitenden gaben 42 Prozent an, dass die Einführung grüner Initiativen an ihrem Arbeitsplatz eine ´verpasste Gelegenheit´ ist, während sechs von 10 behaupten, bei der Ergreifung von Initiativen alleine gelassen zu werden.

Und mehr als die Hälfte zeigt sich enttäuscht darüber, dass ihr Arbeitgeber die Lockdowns in den vergangenen 18 Monaten nicht dazu genutzt hat, umweltfreundliche Verfahren einzuführen und zu verbessern.

Die Tork Eco Office Studie zum umweltfreundlichen Büro wurde vom Hygiene- und Gesundheitsunternehmen Essity durchgeführt. Essity bietet Unternehmen mit dem Tork PaperCircle® einen einzigartigen Recycling-Dienst an, der zu einer verantwortungsvollen Kreislaufwirtschaft beiträgt. „Abfall“ wird dabei eine wertvolle Ressource, indem Papierhandtücher gesammelt, recycelt und zu neue Tissue-Produkte verarbeitet werden.

Ineke van den Bemt, Marketing Manager Commercial bei Essity Professional Hygiene, dazu: „Wir verbringen so viel Zeit am Arbeitsplatz, der perfekte Ort also, ein richtungsweisendes Beispiel zu setzen. In den vergangenen 18 Monaten hat ein deutlicher Wandel in unseren allgemeinen Verhaltensweisen hin zu mehr Umweltfreundlichkeit stattgefunden - die Menschen scheinen das Problem nun ernster zu nehmen als jemals zuvor. Durch die Arbeit von zu Hause aus begannen die Menschen stärker über ihr eigenes Verhalten in Bezug auf die Zukunft unseres Planeten nachzudenken, und offensichtlich haben viele von ihnen von ihren Arbeitgebern erwartet, dass sie dem Arbeitsplatz die gleiche Aufmerksamkeit widmen.”

Die Studie zeigte, dass 42 Prozent der Erwachsenen im Homeoffice ein weitaus größeres Umweltbewusstsein entwickelten, während 47 Prozent ihre Anstrengungen zu einem ökologischen Handeln beibehielten.

Folglich räumten drei der zehn Befragten ein, dass ihnen mehr als jemals zuvor bewusst ist, wie umweltfreundlich ihr Büro ist, 53 Prozent bestätigten aber auch, dass ihr Arbeitgeber bessere Verfahren wahrscheinlich aus Kostengründen nicht fördert.

Weitere 29 Prozent sind sich nicht sicher, ob ihr Chef überhaupt weiß, wie sich gute ökologische Maßnahmen umsetzen lassen, während 26 Prozent angeben, dass diese sich offensichtlich überhaupt nicht um das Schicksal des Planeten kümmern.

Aber ein überwältigender Wert von 87 Prozent der Erwachsenen möchte ein umweltfreundlicheres Büro verwirklicht sehen – und damit ein Ende solcher Verschwendungen wie laufende Wasserhähne, Firmenfahrzeuge mit Verbrennungsmotor, Wassertrinkbecher, die in den Restabfall wandern, sowie elektrische Handtrockner, die den ganzen Tag über Energie verschwenden.

Während sich ein Fünftel ökofreundliche Reinigungsprodukte wünscht, steht ein Viertel einem grünen Arbeitsplatz offen.

In der Tat nehmen Erwachsene heute ihren CO2-Fußabdruck sehr ernst, einer von fünf zieht es sogar in Erwägung, aufgrund fehlender grüner Verfahrensweisen am Arbeitsplatz den Job zu wechseln.

Ineke van den Bemt erklärt dazu: “Es gibt bereits kleine Maßnahmen, mit denen Mitarbeitende ‘grüner’ werden können und die auch kein Vermögen kosten. Umweltfreundlich zu sein, kann eine gewaltige Aufgabe sein, insbesondere dann, wenn man nicht so viel darüber weiß, wie sich Dinge verbessern lassen. Es gibt aber einige einfache Schritte wie die Verbesserung von Recyclingverfahren und die Reduzierung des Energieverbrauchs, die nur sehr wenig kosten.”

Die häuftigsten umweltschädlichen Praktiken in deutschen Büros
- Licht brennt den ganzen Tag über
- Die Leute vermischen Recyclingabfälle
- Keine Ladestellen für Elektroautos
- Computer sind immer mit Ladekabeln verbunden
- Heizung läuft bei offenen Fenstern
- Gehaltszettel und andere Bürokorrespondenz werden in Papierform ausgegeben
- Die Leute werfen Lebensmittel in den Restmüll
- Die Heizung ist unnötigerweise an
- Alle Firmenwagen werden mit Benzin oder Diesel betrieben
- Computer werden nachts angelassen

Foto: Pixabay

 


Veröffentlicht am: 02.07.2022

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