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Morgens am Meer, abends in den Bergen

Fünf Versicherungstipps für entspanntes Reisen mit dem Wohnmobil



(djd). Früher galt der Urlaub mit Wohnmobil oder Caravan bei jüngeren Menschen als altmodisch – heute erleben sie diese Reiseform völlig anders. Die Freiheit, spontan die Route zu ändern, morgens am Meer aufzuwachen und abends in den Bergen einzuschlafen: Das passt zu einem Lebensstil, der Unabhängigkeit und Erlebnisse in den Mittelpunkt stellt.

Doch bei aller Spontaneität sollte der Versicherungsschutz nicht dem Zufall überlassen werden, denn nicht jeder Schaden ist automatisch abgedeckt. Hier die fünf wichtigsten Tipps:

Vollkasko und Auslandsschadenschutz


Wohnmobile benötigen wie jedes andere Kfz eine Haftpflichtversicherung, diese übernimmt Unfallschäden am fremden Fahrzeug. Darüber hinaus empfiehlt sich eine Teilkasko- oder Vollkaskoversicherung. Die Vollkasko greift etwa bei Vandalismus. Für Auslandsreisen bieten manche Versicherer, beispielsweise die Itzehoer Versicherungen, einen ergänzenden Auslandsschadenschutz an, mehr Informationen unter www.itzehoer.de.

Wo die Teilkasko an Grenzen stößt

Eine Teilkasko sichert das Fahrzeug gegen Brandschäden und Kurzschlüsse an der Verkabelung ab. Doch Vorsicht: Sogenannte Seng- und Schmorschäden gelten nicht als Brand. „Wer einen heißen Topf vom Herd auf die Arbeitsfläche stellt oder fahrlässig anderes im Wagen verschmort, bleibt auf den Kosten sitzen“, erklärt Jörn Menke von den Itzehoer Versicherungen.

Hagel als häufigste Schadensursache

Unwetterschäden, vor allem durch Hagel, sind die häufigsten Schadensursachen bei Wohnmobilen und Caravans. „Wer sein Fahrzeug mit einem speziellen Lacksystem vor Hagelschäden schützt, kann bei uns von einer Beitragsermäßigung profitieren“, verrät Menke. Das Lacksystem kann dank Schutzbeschichtung bis zu 70 Prozent herkömmlicher Hagelschadenereignisse verhindern. Umgesetzt werden kann der vorsorgliche Lackschutz bundesweit an 90 Stellen.

Tierbisse und ihre Tücken


Bissschäden durch Marder sind in der Regel mitversichert. „Wir bieten auch Versicherungsschutz bei Bissschäden durch Mäuse und andere Tiere an. Tierbisse im Fahrzeuginnenraum sind aber nicht mitversichert“, so der Versicherungsexperte. Er rät zudem, darauf zu achten, in welcher Höhe Folgeschäden versichert sind.

Reifenplatzer und Diebstahlschutz

Luftdruck und Zustand der Reifen sollten vor Fahrtantritt kontrolliert werden. Fährt der Camper über einen Gegenstand und der Reifen platzt, so gilt dies etwa bei der Itzehoer als Unfall und ist über die Vollkasko abgesichert. Gleiches gilt, wenn durch den Reifenplatzer Radkasten oder Unterboden beschädigt werden. Gegen Diebstahl empfiehlt sich die Kombination mehrerer Sperren: elektronisch durch Alarmanlagen, mechanisch etwa durch Lenkradkrallen.

Foto: djd/Itzehoer Versicherungen

 


Veröffentlicht am: 23.02.2026

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