
Es ist die Zeit, in der sich die Rebhänge des Rheingaus verfärben. Während die Weinberge rund um Burg Schwarzenstein ihr herbstliches Farbenspiel entfalten, wandelt sich auch die Küche des traditionsreichen Burgrestaurants. Seit Oktober liegt die erste À-la-carte-Karte von Adrian Isaila aus, der jüngst die Küchenleitung übernommen hat. Wild, Waldpilze, Trüffel und Maronen bestimmen die Gerichte, zubereitet mit klassischem Handwerk und modernen Akzenten. So fügt Isaila der Geschichte des Hauses ein neues Kapitel hinzu.
Neuer Geist in alten Mauern
Adrian Isaila übernimmt die Küche im Burgrestaurant auf Burg Schwarzenstein

Es ist die Zeit, in der sich die Rebhänge des Rheingaus verfärben. Während die Weinberge rund um Burg Schwarzenstein ihr herbstliches Farbenspiel entfalten, wandelt sich auch die Küche des traditionsreichen Burgrestaurants. Seit Oktober liegt die erste À-la-carte-Karte von Adrian Isaila aus, der jüngst die Küchenleitung übernommen hat. Wild, Waldpilze, Trüffel und Maronen bestimmen die Gerichte, zubereitet mit klassischem Handwerk und modernen Akzenten. So fügt Isaila der Geschichte des Hauses ein neues Kapitel hinzu.
Von Christian Bau auf die Burg
Isailas Handwerk ist an namhaften Orten gereift. Zu seinen Stationen zählen das mit drei MICHELIN Sternen ausgezeichnete Victor’s Fine Dining by Christian Bau und das Frankfurter Restaurant Lohninger, zuletzt leitete er die Küche im Sheraton Offenbach Hotel. Von dort bringt er einen Grundsatz mit, der über seiner Arbeit auf der Burg steht. „Beständigkeit ist für mich der Schlüssel zum Erfolg in der Küche”, sagt Isaila. „Jeder kann einmal einen fantastischen Teller kreieren. Die eigentliche Herausforderung besteht darin, ihn jedes Mal aufs Neue fantastisch zuzubereiten.” Dieses Versprechen will er gemeinsam mit seiner Küchenbrigade im Burgrestaurant einlösen.
Herbst auf dem Teller
Wie das aussieht, zeigt die Karte. Gebeizter Lachs trifft auf Sellerie-Apfel-Sud, Gurke und Lachskaviar, die Tagliatelle verschwinden unter frisch gehobeltem Trüffel. Den Rehrücken kombiniert Isaila mit erdigem Rote-Bete-Brombeer-Püree und der feinen Bitternote des Trevisano. Die vegetarischen Gerichte stehen dem in nichts nach: Steinpilz-Maronen-Ravioli kommen mit luftigem Butterschaum, gerösteten Haselnüssen und intensiver Steinpilzsoße. Die Klassiker, derentwegen Gäste seit Jahren auf die Burg kommen, bleiben: Wiener Schnitzel, Rheinischer Sauerbraten und Boeuf Bourguignon behalten ihren festen Platz. „Bei der Entwicklung der neuen À-la-carte-Karte war es mir besonders wichtig, saisonal zu arbeiten und klassische Küche mit modernen Techniken zu kombinieren”, sagt der Küchenchef. „Gleichzeitig soll die Karte eine gute Vielfalt bieten, sodass jeder Gast etwas findet, das ihm schmeckt. Letztendlich tun wir alles, was wir tun, für den Gast.” Neben den Einzelgerichten stehen ein Chef’s Menü und eine vollständig vegetarische Menüfolge zur Wahl.
Wild, Gans und festliche Menüs
Der kulinarische Kalender für die kalte Jahreszeit steht bereits. Im Oktober dreht sich unter dem Motto „Wald und Wiese” alles um heimische Pilze und Wild. Am 11. November lädt die Küche traditionell zu Gans und Ente. An den Weihnachtstagen servieren das Burgrestaurant und die Brasserie Schwarzenstein festliche Menüs. Der Ort dafür könnte kaum schöner sein: ein Tisch hoch über den Rebhängen, während draußen die Dämmerung über den Rheingau zieht.
Das Hotel Burg Schwarzenstein
Mit dem Hotel Burg Schwarzenstein betreibt der Gastgeber Michael Teigelkamp mit Labradorhündin Maila inmitten der Weinberge im Rheingau ein luxuriöses Hideaway mit Blick auf Schloss Johannisberg. Seit Juli 2026 ist das idyllische Refugium ein engagiertes Mitglied der renommierten „Lifestyle Collection“ von Preferred Hotels & Resorts. Das traditionelle Burghotel, das schicke Gästehaus und die moderne Parkresidenz verschmelzen zu einem architektonisch einmaligen Luxushotel. Im Laufe der Jahre entstanden so 51 exklusive Suiten und Zimmer, eingerichtet mit anspruchsvollem Interior-Design und umgeben von einem prachtvollen mediterranen Park und Panoramaterrassen mit imposantem Ausblick auf die malerischen Weinberge des Rheintals. Im Jahr 2024 wurde das Refugium vom Guide MICHELIN mit einem der begehrten MICHELIN Schlüssel ausgezeichnet und festigt damit ihre Position als Spitzenadresse im Rheingau. Burg Schwarzenstein ist mit Ausnahme des Monats Januar ganzjährig geöffnet und liegt nur 40 Autominuten von Frankfurt am Main entfernt. Hunde sind auf Burg Schwarzenstein übrigens erwünscht.
Veröffentlicht am: 17.10.2026
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