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29.05.2020

 

 


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Die Kameliendame im Bayerischen Staatsballett

Liebesglut und Leidenschaft

(von Joseph Scheppach) Die erschütternde Geschichte „Die Liebe macht den Menschen besser, von welcher Seite sie auch kommen möge.“ So drückte es der Autor des Romans Die Kameliendame Alexandre Dumas aus.

Sein Roman handelt von Armand Duval, einem feinen jungen Herren aus den besten Kreisen der Pariser Gesellschaft, der die Kurtisane Marguerite Gautier kennen lernt und sich trotz ihres Lebenswandels in der Pariser Halbwelt heftig in sie verliebt.

Die erschütternde Geschichte um die lungenkranke Kurtisane und den ihr verfallenen jungen Armand erzählt John Neumeier am Bayerischen Staatsballett in dichtester Choreographie und mit beispielloser dramaturgischer Raffinesse, die sich an filmischen Strukturen orientiert.

Der Wahl-Hamburger hätte keine bessere Bühnenmusik für seine choreographische Bearbeitung der Kameliendame wählen können, atmet doch Chopins Musik die ganze Liebesglut, Leidenschaft, aber auch die zarten Zwischentöne und schließlich den Schmerz und die Verzweiflung über die unerfüllte Liebe, welche dem Erzählstoff zugrunde liegen. Zudem sind Chopins Melodien wunderbar beredt und ausschweifend und klingen auch ohne Tänzer bereits so, als würden die Töne eng umschlungen elegante Tanzschritte vollführen. Beste Voraussetzungen also für einen beschwingten Ballettabend. Und die Erwartungen des Publikums wurden übertroffen!

Ausblick: SCHWANENSEE

Nach elfjähriger Pause kehrt beim Bayerischen Staatsballett im Frühjahr einer der größten Klassiker der Ballettgeschichte zurück auf die Bühne: Am 21. März 2020 hebt sich der Vorhang für Schwanensee. 1995, genau 100 Jahre nach Entstehung der originären St. Petersburger Fassung von Marius Petipa und Lew Iwanow, schuf der Choreograph Ray Barra auf der Grundlage des Klassikers seine Version dieses „Balletts aller Ballette“.
Beibehalten hat Barra unter anderem die traditionelle Komposition des zweiten weißen Aktes.  Entscheidend für den heute 90-jährigen Choreographen war jedoch die psychologische Ausgangssituation von Prinz Siegfried. Dieser wird gezeichnet als labiler junger Mann, der vor den gesellschaftlichen Ansprüchen in Traumwelten flüchtet. In diesen Traumwelten werden die Schwäne, seine geliebte Odette und ihr böses Double Odile und auch der Zauberer Rotbart zu realen Gestalten.

Die Doppelrolle des Schwans Odette/Odile studieren derzeit unter anderem Prisca Zeisel und Kristina Lind ein. Der britische Ballettdirigent Tom Seligman, der mit dem Bayerischen Staatsorchester bereits Alice im Wunderland erarbeitet hat, wird am Pult stehen. Einen Einblick in die Neueinstudierung dieses Klassikers bietet ein Ballett extra am 7. März im Nationaltheater.
Programm und Infos unter https://www.staatsoper.de/

Foto: © S.Gherciu

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Veröffentlicht am: 29.05.2020

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