09.06.2026
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Er war schon eine Ikone, bevor er sich mit dem Song „König von Deutschland“ dazu machte: Wie spannend es doch wäre, zu erfahren, was der eigenwillige Komponist, Musiker, Sänger und Texter Rio Reiser (Wegbegleiterin Ulla Meinecke würde wohl von einem Song-Poeten sprechen) über den aktuellen Zustand unserer Welt sagen würde.
Mit der Ausstellung „Malerei, Zeichnung, Cartoon“ präsentiert der Kunstverein Eisenturm Mainz vom 6. Juni bis 5. Juli 2026 Arbeiten des in Berlin geborenen Künstlers Martin Breuer (*1952).
Vom 5. Juni bis 5. Juli 2026 zeigt die Kunsthalle Rostock im Schaudepot die Ausstellung „Schüler stellen aus“. Bereits zum 32. Mal findet das Projekt statt und ist längst zu einer festen Tradition geworden.
Ein Jahrhundert nach seinem Tod bringt Vincent van Gogh die Welt noch immer zum Leuchten, nun so vollständig wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Mit der Ausstellung „Van Gogh – All Our Paintings“ präsentiert das Kröller-Müller Museum in Otterlo nahe der deutschen Grenze vom 15. September 2026 bis 3. Januar 2027 ein außergewöhnliches Highlight.
Als einer der bedeutendsten deutschen Modefotografen der 1950er bis 1980er Jahre hat F.C. Gundlach die ästhetische Stilisierung des weiblichen Körpers entscheidend geprägt. Als privater Sammler galt seine Leidenschaft provokanteren, ab- und tiefgründigeren Formen von Körperlichkeit.
Die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen zeigt die erste umfassende Einzelausstellung des Film- und Medienkünstlers Jon Rafman in Deutschland.
Ein gemeinsames Projekt von MAK, Wiener Festwochen | Freie Republik Wien und Gropius Bau / Berliner Festspiele. Christoph Schlingensief (1960–2010) war ein Künstler, der die Grenzen zwischen Kunst, Theater, Film und Politik sprengte – ein radikaler Humanist, der die Zumutungen der Gegenwart in seiner komplexen künstlerischen Praxis verhandelte.
Elmgreen & Dragset (Michael Elmgreen, *1961 und Ingar Dragset, *1969) arbeiten seit Mitte der 1990er-Jahre zusammen und zählen zu den einflussreichsten zeitgenössischen Künstlern. Obwohl sie oft als Bildhauer bezeichnet werden, sind sie in einem weiten Spektrum tätig, das auch Installation, Performance und Architektur umfasst.
(djd). Wie ist das Fach Archäologie entstanden? Wer hat Objekte gefunden und gesammelt? Und wie blicken wir heute auf die Leidenschaft unserer Vorfahren? Antworten auf Fragen wie diese gibt es in diesem Jahr exklusiv im Alamannenmuseum Ellwangen – eingebettet in Teile einer der bedeutendsten archäologischen Privatsammlungen Deutschlands.
Die Städtische Galerie Nordhorn zeigt eine Einzelausstellung von Franziska Nast, die 2025 mit dem Kunstpreis der Stadt Nordhorn ausgezeichnet wurde.
James Ensor, einer der prägenden Wegbereiter der Moderne, entwickelte ab Mitte der 1880er Jahre eine facettenreiche Radierkunst, die bis heute fasziniert. Mit über 100 Radierungen, darunter zahlreiche handkolorierte Exemplare, spiegelt die Ausstellung die expressive Bildsprache und stilistische Vielfalt des Künstlers wider.
Das Herbarium des Botanischen Gartens Berlin ist mit rund vier Millionen getrockneten und konservierten Pflanzenbelegen das größte in Deutschland. Zu seinen besonders wertvollen Beständen gehört das Farnherbarium – eine der wenigen Sammlungen, die 1943 den verheerenden Kriegsbrand in der Einrichtung nahezu unbeschadet überstanden haben.
Produktive Unruhe. Kunst, Publikum und Alternativkultur im Spannungsfeld der IX. und X. Kunstausstellung der DDR in den 80er Jahren.
Vor genau 200 Jahren sucht eine junge Frau namens Friederike Hauffe Hilfe bei dem renommierten Weinsberger Arzt und Dichter Justinus Kerner (1786-1862). Trotz intensiver Pflege stirbt die Kranke bereits 1829 im Alter von nur 28 Jahren.
Brüssel ist keine Stadt reibungsloser Abläufe. Gerade in ihrer Unvollkommenheit, ihren Improvisationen und Prothesen entfaltet die Stadt eine eigensinnige, fast schon wahnsinnige Energie. Neben ihrer Dysfunktionalität prägen die allgegenwärtige Aneignung und Umdeutung von Geschichte, Räumen und Dingen das städtische Gewebe.
Das Thema Liebe beschäftigte den Bildhauer, Zeichner und Autor Ernst Barlach (1870-1938) sein Leben lang intensiv – privat wie auch in seinen plastischen und grafischen Werken. Für ihn war die Liebe als grundlegende menschliche Emotion weit mehr als die Beziehung eines konventionellen Paares, wie das Edwin Scharff Museum in einer neuen Sonderausstellung zeigt.
Wie viel und welchen Raum braucht Kunst, um gesellschaftlich wirksam zu sein? Und welche Rolle spielt sie in Zeiten von Transformation und Umbruch? Diesen Fragen widmet sich die Fotoausstellung »Blickfänge – Raum für Kunst« im Prager Theater Divadlo Na zábradlí (Theater am Geländer), die heute Abend eröffnet wurde und die fünf Wochen lang zu sehen sein wird.
Die aus Vorarlberg stammende Künstlerfamilie Mosbrugger ist von 1795 bis zum Tod des letzten Malers, Joseph, 1869 am Bodensee, in den angrenzenden Landschaften und im Schweizer Umland tätig. Ihr Werk umfasst eindrucksvolle, tief psychologisch gestaltete Porträts, repräsentative Familienbilder, geistliche Motive, Landschaftsmalerei und expressive Genredarstellungen.
Als zentrale Figuren der dänischen Avantgarde und der internationalen CoBrA-Bewegung prägten das Künstler:innenpaar Carl-Henning Pedersen und Else Alfelt eine Bildsprache von außergewöhnlicher Freiheit und Eigenständigkeit.
Am 5. Juli feiert der Bikini seinen 80. und das BikiniARTmuseum (BAM) seinen 6. Geburtstag. Die Macher des weltweit ersten Museums für Bademode und Badekultur betraten Neuland. Die Bearbeitungen gingen und gehen weit über die bestehende Literatur der einzelnen Länder hinaus. Damit wurden völlig neue Zusammenhänge und Erkenntnisse entdeckt.
In der Reihe ZOOM IN rückt das Kunstmuseum Bonn künstlerische Einzelpositionen aus seiner Sammlung in den Fokus. Für die Präsentation bespielen die Künstler:innen jeweils einen kompletten Raum.
Im Hotel du Cap-Eden-Roc steht die neue Saison ganz im Zeichen der Kunst und verwandelt die Parkanlage des Hauses in eine eindrucksvolle Open-Air-Galerie. Von 20. April bis 18. Oktober 2026 treten monumentale Werke von Yinka Shonibare und William Kentridge, in Kooperation mit der Goodman Gallery, in einen lebendigen Dialog mit der mediterranen Landschaft.
Willi Baumeister (1889–1955) und Rudolf Belling (1886–1972) gehören seit den 1920er Jahren zur Internationalen Avantgarde. Beide Künstler – Baumeister in der Malerei – wie auch Belling in der Plastik – kehren sich von einer naturgetreuen Wiedergabe des Sujets ab und stellen die freie Behandlung der Form ins Zentrum ihres Werkes.
Während diesen Sommer mit der Reit-WM in Aachen der Pferdesport gefeiert wird, präsentiert das Ludwig Forum eine thematisch korrespondierende Filminstallation.
Die Schweizer Künstlerin Angela Anzi arbeitet im Spannungsfeld von Sound, Performance und Bildhauerei. Mit ihren Installationen und Objekten, in denen sie klassische bildhauerische Aspekte der Keramik mit Alltagsmaterialien verbindet, unterwandert sie unsere gewohnten Wahrnehmungsmuster.
Veröffentlicht am: 09.06.2026
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