04.08.2026
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Die Sammlung Selinka des Kunstmuseums Ravensburg umfasst Werke des 20. Jahrhunderts mit einem Schwerpunkt auf dem deutschen Expressionismus, der sich in Zeiten politischer Umbrüche, neuer künstlerischer Ausdrucksformen und gesellschaftlicher Wandlungen herausbildete.
Mit „Gekommen, um zu bleiben“ kann im Kunsthaus Stade eine Sammlung in den Blick genommen werden, die über Jahrzehnte im Privaten gewachsen ist. Die sogenannte Sammlung Siegel wird damit erstmals in ihrer ganzen Vielfalt öffentlich vorgestellt.
Sie war Musikerin in Paris und London, malte in Paris, München, Rom und Spanien, besuchte am Bauhaus unter anderem Kurse von Paul Klee und gehört mit ihren Fotografien zu den wichtigsten Vertreter:innen des «Neuen Sehens».
"Was ist denn Vaterland? Es ist doch nichts als der Fleck Land, auf dem man geboren ist, wo man aufgewachsen ist zwischen Vater und Mutter, wo man in die Sprache und Landschaft hereingewachsen ist. Des Menschen Vaterland – auch des von Deutschen abstammenden – kann überall in der Welt sein. Der Begriff von Ehre ist da noch gar nicht vorhanden, nur von Heimat. Ein Gefühl von Wärme und Liebe ist um das herum was man Heimat nennt." Käthe Kollwitz, Tagebuch 1943
Felder zählen auf den ersten Blick nicht gerade zu den malerischen Highlights in der Natur: rechteckige, eintönige Flächen bis zum Horizont. Landwirtschaft statt Landschaft. Monokultur bietet eben keine Vielfalt. Oder doch?
Der Verein Fotografie & Kommunikation e.V. präsentiert die GDT-Fotoausstellung „Europäischer Naturfotograf des Jahres 2024“ im KunstGang der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH). Die Ausstellung ist vom 02. Juli 2026 bis zum 25. Oktober 2026 täglich von 8 bis 21 Uhr zu sehen. Die Vernissage findet am Donnerstag, 02. Juli 2026, 19:00 Uhr statt.
Die US-amerikanische Künstlerin Laurie Simmons ist bekannt für ihre inszenierten Fotografien, auf denen sie Puppen in stereotypen weiblichen Rollenbildern in häuslichen Interieurs präsentiert.
Mit OBSERVE! eröffnet erstmals eine Kunstausstellung im traditionsreichen Meistersaal am Potsdamer Platz. Die vier Künstler, Pia Adenauer, Matthias Brandt, Christoph Uepping und Sebastian Bauersfeld, präsentieren Arbeiten, die sich auf unterschiedliche Weise mit Wahrnehmung, Beobachtung und den Geschichten hinter Menschen, Beziehungen, Architektur und gesellschaftlichen Räumen beschäftigen.
Das Kunsthaus Kaufbeuren zeigt die erste institutionelle Einzelausstellung der in Berlin lebenden Künstlerin Julia Lübbecke im süddeutschen Raum. Julia Lübbecke arbeitet mit skulpturalen Installationen, Fotografie, Text sowie Video und performativen Elementen.
Im Rahmen des jährlichen Auftragsprojekts im Haus der Kunst untersucht der*die in New York lebende Künstler*in Maria VMier (geb. 1985 in Passau, Deutschland) die Beziehung zwischen Individuum und Erinnerung, Architektur und Materialität. Der*die Künstler*in verfolgt einen achtsamen Ansatz ortsspezifischer Praxis, der verborgene Geschichten ans Licht bringt und neue Perspektiven auf das Lernen und Verlernen eröffnet.
Mit Jimmy Vuong (*1995 München) und Lilidelacrows (*1984, Taipeh, Taiwan) treffen zwei Künstler aufeinander, deren Werke trotz unterschiedlicher Bildsprachen viele gemeinsame Fragen stellen.
Seit über fünf Jahrzehnten setzt sich Gabriele Stötzer mit Themen wie Gerechtigkeit, Selbstbestimmung und Geschlecht auseinander. Ihr eigener Körper spielt dabei oft eine zentrale Rolle – nicht als Objekt, sondern als Schauplatz von Widerstand und feministischer Selbstbehauptung. Mit Dabei sein und nicht schweigen zeigt der Gropius Bau ab Juni 2026 die bislang größte institutionelle Einzelausstellung der Künstlerin.
Monet, Hodler, Picasso, Taeuber-Arp oder Tinguely: «Ikonen. Ausgewählte Werke der Sammlung» vereint vom 11. September 2026 bis 10. Januar 2027 Werke einiger der bedeutendsten Künstlerinnen und Künstler aus der Sammlung des Kunsthaus Zürich in einer neuen Präsentation.
In neuen skulpturalen Installationen und Videoarbeiten setzt sich Kleytman mit Gewalt, Krieg, Trauma und den Bildern kollektiver Erinnerung auseinander. Ihre Praxis verbindet politische Analyse mit mythologischer Übersteigerung, mit Humor, Begehren, Ekel und emotionaler Dringlichkeit.
Die Ausstellung Knoten der Zeit bringt Werke von drei Künstler*innen aus dem Kosovo, Bosnien und Herzegowina sowie der Ukraine/Schweiz zusammen. Sie setzen sich mit kulturellen Prägungen auseinander wie den Glaubensrichtungen, in die sie hineingeboren wurden, oder den Städten, in denen sie aufwuchsen.
Eine Biosignatur verweist auf jene feinen Spuren, in denen sich Leben bemerkbar macht: Als Abdruck, als Ordnung, als irritierende Präsenz im Raum.
In einer Welt, in der Algorithmen unseren Alltag prägen und Entscheidungen für uns treffen, stellt die Ausstellung „Dreaming Beyond AI“ in der ifa-Galerie die Frage: Wie können wir Zeit, Beziehungen und Zukünfte jenseits algorithmischer Logik zurückerobern?
Ein Forensiker als Fotograf, der sich einem der unscheinbarsten Materialien unserer Umwelt widmet. Die Ausstellung „Die Welt in einem Sandkorn sehen“ vereint die mikrofotografischen Arbeiten von Matthias Burba interaktiven Videoarbeit von (1954 ), Synästhetiker, mit einer Max Seeger (1994) und erschließt Sand als vielschichtiges Bildfeld.
In der deutschen Sprache meint das Wort »Farbe« sowohl die Farbigkeit als auch das Malmaterial, wohingegen im Englischen zwischen »paint« und »colour« differenziert wird. Inspiriert von dem unterschiedlichen kulturellen Verständnis initiierte der international agierende Künstler und Kurator Christoph Dahlhausen die Ausstellungsreihe »WestFarbe«.
Unter dem Titel „like a warrior“ zeigt das Museum Morsbroich in Leverkusen ab dem 12. Juli 2026 die erste museale Einzelausstellung der 1993 geborenen Künstlerin Cihan Çakmak. Im Zentrum der rund 60 Arbeiten umfassenden Schau steht das Selbstporträt, über das Çakmak über Identität, Herkunft, feministische Selbstbehauptung und Beziehungen zwischen Selbst und Gesellschaft reflektiert.
Neben dem Monumentalgemälde von Werner Tübke im Bildsaal und dem Skulpturenensemble von Lotta Blokker auf dem Vorplatz verfügt das Panorama Museum über eine erlesene Sammlung bedeutender Werke gegenständlich-figurativer Kunst der Gegenwart von internationalem Rang, die über bald ein halbes Jahrhundert zusammengetragen wurde, ihr unikales Profil aber wesentlich seit den 1990er Jahren gewann.
Blut steht für Leben und Tod, für Kraft und Verletzlichkeit. Kaum ein anderes Material ist so stark mit kulturellen, religiösen und gesellschaftlichen Bedeutungen aufgeladen. Seit den 1960er-Jahren verwenden Künstler*innen Blut in Performances, Bildern und Objekten.
Sir Tony Cragg, einem der bedeutendsten Bildhauer der Gegenwart, sind die 2. Tegernsee Art Masters 2026 gewidmet.
Ausstellung zum 100. Geburtstag des bedeutenden Altenburger Künstlers Das Lindenau-Museum Altenburg ehrt mit Gerhard Altenbourg (1926-1989) einen der bedeutendsten deutschen Grafiker und Raumgestalter der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, der auch ein originelles literarisches Werk hinterlassen hat.
Die Sammlungspräsentation gleicht einem visuellen Verwandtschaftstreffen: Selbstporträts von Kunstschaffenden begegnen Darstellungen von Müttern, Onkeln und Cousinen. Wie porträtieren Kunstschaffende sich selbst – und wie jene, die ihnen nahestehen?
Veröffentlicht am: 04.08.2026
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