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Bürstner 2019

... Camper-Design auf der Höhe der Zeit



Bürstner war eine der ersten Caravan-Marken, die sich vom barocken Stil abgewendet hat und neue Frische in Wohnwagen und Reisemobil brachte.

Federführend für diese vielbeachtete Entwicklung Ende der 1990er Jahre war Geschäftsführer Klaus-Peter Bolz, von 1996 bis 2014 Chef des Herstellers im badischen Kehl, der schon früh erkannt hat, dass ehemalige Tischlerbetriebe nicht immer jene Innovationskraft haben, die Weichen bei der Gestaltung in Richtung Fortschritt zu stellen.

Frühzeitig holte er deshalb professionelle Industriedesigner an Bord, beauftragte Innenarchitekten und stellte viele Jahre in Folge aufsehenerregende Studien und begeisternde neue Ideen vor. Nach seinem Abschied in Kehl wurde es stiller um die Marke. Jetzt scheint man wieder Witterung aufgenommen zu haben, das Modellprogramm für 2020 zeigt eine ganze Reihe pfiffiger Lösungen und eine neue Betonung des Designs.



Harmonische Innenraumgestaltung, Ergonomie und intelligente Raumnutzung, das sind die Maximen, die Produktchef Markus Pangerl in der neuen Saison noch stärker betonen will. Große Duschräume, Hubbetten und ungewöhnliche Layouts sollen Kunden überzeugen. Vor allem aber die Tendenz, auf allzu viel hölzerne Intarsien und Möbelflächen zu verzichten, fällt auf. Unidekors in warmen Farben schaffen Klarheit an Bord und wirken dennoch einladend wohnlich.

Auch findige Details gibt es bei Bürstner wieder. So etwa die Gläser mit Magnetboden, die auch auf schlechter Wegstrecke felsenfest an ihren Plätzen stehen bleiben und bei den Fahrtvorbereitungen die Arbeit erleichtern. Auch das Homelight, eine Eigenentwicklung der Marke, zeugt von Ideenreichtum. Die mit einem Akku bestückte, schick geformte Leuchte spendet acht Stunden lang Licht, bevor sie in ihrer Ladestation wieder aufgeladen werden muss. Sie kann als Vorzeltlampe, Leseleuchte oder dank der Dimm-Funktion auch als zusätzliches Ambientelicht eingesetzt werden. In den höherwertigen Fahrzeugen gehört sie zur Serienausstattung, sonst gibt es sie für rund 70 Euro als Option.

Wichtigste Produktneuheit ist das Wohnmobil Lyseo M Harmony auf Basis des Mercedes-Benz Sprinters, das ab 66 990 Euro angeboten wird. Serienmäßig gibt es den 2,2-Liter-CDI-Motor mit 143 PS (105 kW), das siebenstufige Automatikgetriebe und die stärkere Maschine mit 163 PS (120 kW) kosten Aufpreis. Der Innenraum nutzt das behagliche Wohnkonzept, das typisch für die Marke ist. Zwei Grundrisse sind im Angebot, der T 660 mit einem arg schmalen Querbett im Heck und der 690 G mit Einzelbetten, der eine fahrradtaugliche Garage hat. Vielfältiger und weniger teuer ist die Auswahl beim Pendant auf Ducato-Basis, hier finden sich vergleichbare Modelle für etwa 10 000 Euro weniger, insgesamt führt die Preisliste zehn Grundriss-Varianten auf. Sie kosten 56 300 bis 68 200 Euro. Die meistverkaufte Baureihe bei Bürstner erhält zudem einen Funktionsdoppelboden, der weiteren Stauraum im Kellergeschoss erschließt und den Boden des Wohnraums barrierefrei macht. Neu ist eine gasbetriebene Herd-Backofen-Kombination, die als Wunschausstattung an Bord kommt.

Das Einstiegsmodell Lyseo Time T, ebenfalls auf Ducato-Basis, bekommt künftig unter anderem ein silberfarbenes Fahrerhaus, 16-Zoll-Leichtmetallräder und eine Sonnenmarkise mit LED-Beleuchtung. Die Kastenwagen-Camper, die bei Bürstner City Car heißen, erhalten endlich den Beifahrerairbag serienmäßig, die Sitzhöhenverstellung für den Co-Piloten gibt es noch dazu. Sie starten bei 44 200 Euro. Alle Reisemobile der Marke haben neue LED-Rückleuchten in markanter Form, sie sind auch für die Caravans zum Standard erhoben worden. Außerdem setzt Bürstner auf den erneuerten Fiat Ducato, der neben Euro-6d-Temp-Dieselmotoren in vier Leistungsstufen endlich ein Automatikgetriebe bekommt.

Das Queensbett, eine beidseitig zugängliche Liegefläche in Bug oder Heck, baut Bürstner nun auch im Caravan ein. Selbst die Einsteigerbaureihe Premio kann so bestellt werden, deren Basismodell kostet 12 690 Euro. Dem Leichtbau wird mit intelligenter Materialreduzierung Sorge getragen, bis zu 30 Kilogramm konnten so eingespart werden. Die höherwertige Averso-Serie (ab etwa 18 000 Euro) lässt sich mit einem Außenstaufach ordern, dessen Beladung ein dreifacher Schubladenauszug erleichtert. Beim Spitzenmodell Averso Harmony Line unterstreichen aufgesetzte Kunststoffbauteile die Optik der Frontpartie, umfangreiche Ausstattungsdetails den Premium-Anspruch. Diese Modelle liegen preislich etwa 3500 Euro über den vergleichbaren Averso-Grundrissen. (ampnet/mk)

Fotos: Auto-Medienportal.Net/Michael Kirchberger

 


Veröffentlicht am: 28.05.2019

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