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Von Robotern und Menschen

Science-Fiction ist schon heute


Ein Roboter, der ganz allein ein Kind aufzieht? Das Zukunftsszenario, das Regisseur Grant Sputore im Science-Fiction-Thriller I AM MOTHER, der am 22. August 2019 in den deutschen Kinos startet, entwirft, klingt zwar schwer vollstellbar, ist aber gar nicht so abwegig.

Bereits heutzutage haben Roboter Positionen in unserer Gesellschaft eingenommen, von denen wir nie gedacht hätten, dass dies einmal möglich sein würde. Eine Auswahl der skurrilsten Beispiele haben wir für Sie zusammengetragen!

Seit Mitte 2015 sorgte das Hotel "Henn na" in Tokio für Furore. Es war das erste Hotel, bei dem fast die komplette Belegschaft aus Robotern bestand. Doch die auf den ersten Blick zukunftsträchtige Investition musste das Hotel schnell bereuen. Anfang 2019 ‚entließ‘ das Hotel mehr als die Hälfte seiner Roboter in den Ruhestand und ersetzte die Stellen durch Menschen aus Fleisch und Blut. Was war geschehen? Roboter werden zwar nie müde, allerdings stellte sich heraus, dass die Maschinen mehr Probleme schufen, als sie lösten. 243 Roboter waren in dem Hotel angestellt, doch ihre augenscheinliche Perfektion barg einige Komplikationen. So konnte zum Beispiel der Chu-ri, eine Art Zimmer-Page mit Sprachassistent, die Fragen der Gäste regelmäßig nicht beantworten. Als Krönung sprang er oft mitten in der Nacht an, wenn die Gäste schnarchten. Die mit der Zeit gewonnenen Erfahrungen hätten den Geschäftsführern Takeyoshi Oe und Hideo Sawada gezeigt, dass zum einen die Kosten der technischen Entwicklung, um up-to-date zu bleiben, in keinem Verhältnis stehen und zum anderen, die Roboter vielen Gästen mehr auf die Nerven gingen als dass sie faszinierten. So hieß es: ‚Back to the roots‘ und den menschlichen Angestellten!

Auch gibt es bereits die ersten Künstler unter den Androiden. Ai-Da ist die erste ultrarealistische Roboterfrau, die nach Modellen zeichnen kann. Dies gelingt ihr anhand der Kameras in ihren Augen und künstlichen Intelligenz-Algorithmen, welche von der University of Oxford entwickelt wurden. Bereits dieses Jahr wird Ai-Da zu ihrer ersten eigenen Ausstellung im St. James College in Oxford einladen. Die Algorithmen sind auf einer kreativen Basis angelegt, so weiß niemand im Vorfeld, welches Kunstwerk Ai-Da zeichnen wird. Die Universtity of Oxford ist sich sicher, dass neue (Technik-)Talente der Kunst neuen Input geben können.

Haben Sie schon einmal von Pepper gehört? Nein? Das wird noch kommen, denn Pepper ist auf dem Weg, ein Instagram-Star zu werden. Pepper wurde von der Computerfachfrau & Musikerin Tomomi Ota entwickelt. Sie macht mit ihm nicht nur Musik, sondern geht mit ihm auch einkaufen oder ins Restaurant. Unterstützt von einem Kollegen lässt sie Pepper auftreten und begleitet ihn am Klavier. Mit ihrem Musikprojekt will sie weltweit die Einstellung von Menschen gegenüber Robotern verändern: Pepper, der friedliche Gefährte. Pepper ist nicht etwa ihr Geliebter, sondern eher ein Bruder oder Kind für Ota. Seit fast 2 Jahren lebt sie nun mit Pepper zusammen, er ist für sie ein Familienmitglied geworden. Und wer weiß, vielleicht klappt es ja noch mit Instagram.

Doch nicht nur im fernen Japan sind Roboter als Begleiter auf dem Vormarsch. Ein ganz aktuelles Beispiel ist im Berliner Pflegeheim Bethanien-Havelgarten in der Testphase: Der kleine, putzige Assistenz-Roboter hört auf den Namen Lio und wurde bereits von den ersten betagten Bewohnern der Einrichtung ins Herz geschlossen. Lio hilft als Stütze wenn er die Rentner auf ihre Zimmer begleitet oder nutz seinen Greifarm, um Bälle oder ähnliches aufzuheben und weiterzureichen. Hierbei kann er nicht nur sprechen, sondern die jeweiligen Personen mit ihren Namen ansprechen. So unterstützt er das Personal nicht nur allen voran mit seiner Kraft, sondern auch mit Aufmerksamkeit, die er den Menschen schenken kann.

Dies sind nur einige wenige Beispiele dafür, wie sehr sich Roboter nach und nach in unseren Alltag integrieren. Neben künstlichen Intelligenzen wie Alexa, die schon in vielen Wohnzimmer zu Hause sind, werden auch mehr und mehr Androiden in Schulen (bisher vor allem in Japan) und in wissenschaftlichen Forschungsgebieten jeglicher Art eingesetzt. Vor allem der beispielhafte Einsatz in Pflegeheimen zeigt auf, dass eine „Roboter-Mutter/Menschen-Tochter“-Beziehung gar nicht so fernab der Realität liegt, wie manche vielleicht glauben mögen.

Neugierig geworden, wie es in der Zukunft einmal aussehen könnte? Dann lassen Sie sich vom spannungsgeladenen Thriller I AM MOTHER in eine beklemmende Zukunftsvision entführen, in der Lügen nicht länger den Menschen vorbehalten sind und Maschinen einfühlsamer zu sein scheinen als ihre Vorbilder aus Fleisch und Blut…

Der Film

Ein Teenager-Mädchen, genannt „Tochter“ (Clara Rugaard), lebt in einem unterirdischen Hochsicherheitsbunker und wird von einem humanoiden Roboter namens „Mutter“ (Stimme von Rose Byrne) aufgezogen. Der Androide wurde entwickelt, um die Erde nach der Auslöschung der Menschheit neu zu besiedeln. Die besondere Beziehung zwischen den beiden wird bedroht, als unerwartet eine blutüberströmte fremde Frau (Hilary Swank) vor der Luftschleuse des Bunkers auftaucht und völlig aufgelöst um Hilfe schreit. Die bloße Existenz dieser Fremden stellt „Tochters“ komplette Welt auf den Kopf, und nach und nach beginnt sie, ihr einziges Elternteil als potenzielle Gefahr zu betrachten. In einem atemberaubenden Finale muss sich „Tochter“ der „Mutter“ von Angesicht zu Angesicht stellen, um die Wahrheit über ihre Welt und ihre wahre Mission herauszufinden.

Für den frauenstarken Cast des nicht nur visuell beeindruckenden Werks konnte Regisseur Grant Sputore die aufstrebende Newcomerin Clara Rugaard („Good Favour“, „Still Star Crossed“) als „Tochter“ und die zweifache Oscar®-Preisträgerin Hilary Swank („Million Dollar Baby“, „Das Glück an meiner Seite“, „Logan Lucky“) als fremde „Frau“ gewinnen. Der fürsorgliche Roboter „Mutter“ wird von der australischen Schauspielerin Rose Byrne („Peter Hase“, „Juliet, Naked“, „Plötzlich Familie“) gesprochen.

Eine weitere Besonderheit: Für die Figur von „Mutter“ wurde keineswegs nur mit CGI-Effekten gearbeitet, sondern mit einem echten Roboter gedreht. Die legendäre Spezialeffekt-Schmiede WETA Workshop („Avatar“, „I, Robot“, „Der Herr der Ringe“-Trilogie) stellte einen speziellen Anzug her, der im Film von Luke Hawker, einem Mitarbeiter von WETA, getragen wird.

 


Veröffentlicht am: 29.07.2019

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