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30.11.2020

 

 

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Morgengruß von Helmut Harff: Wer bin ich

… ist gar nicht so einfach zu beantworten

Wer bin ich? Diese Frage stellt sich sicherlich in seinem Leben ein- oder auch mehrmals jeder. Und es ist eine Frage, die sehr schwer und nicht kurz zu beantworten ist. Um sich der Antwort zu nähern, muss man wohl erst einmal klären, woher man kommt.

Ja, da ist der Bauch der Mama, da sind die Eltern, die Großeltern und vielleicht auch noch die Ur-Großeltern. Doch dann endet für viele Menschen in dem in der Vergangenheit so oft durcheinander gewirbelten Europa der Blick auf die Ahnen. Glücklich, wer seine Geschichte weiter zurück verfolgen kann, in wessen Familie so etwas wie ein Stammbaum existiert. Ich habe solche schon gesehen, die bis ins 15. Jahrhundert zurückgehen – und das nicht bei einem Adligen, sondern einem französischen Weinbauern.

Es gibt sogar für alle sichtbare Ahnenreihen. Ich denke da an die Ahnengalerien in Schlössern oder, wie auf dem obigen Foto als Wandbild. Das zeigt in Dresdens Altstadt den sogenannten Fürstenzug. Das 102 Meter lange, als größtes Porzellanwandbild der Welt geltende Kunstwerk stellt die Ahnengalerie der zwischen 1127 und 1873 in Sachsen herrschenden 34 Markgrafen, Herzöge, Kurfürsten und Könige aus dem Geschlecht des Fürstenhauses Wettin dar, erfährt man bei Wikipedia.

Doch damit können die wenigsten von uns aufwarten. Ich gehöre zumindest zu denen, die ihren Namen im Online-Lexikon finden. Meine Ahnenreihe beginnt dort mit dem fahrenden Ritter Arnold von Harff, der von 1471 bis 1505 gelebt hat. Ob der Mann wirklich ein Vorfahr von mir war, weiß ich nicht. Bemerkenswert ist nur, dass der Mann viel gereist ist und darüber geschrieben hat. Es gibt sogar ein Buch, das er geschrieben und illustriert hat. Das hat der Arnold mir (noch) voraus.

Obwohl es noch mehr Harffs bei Wikipedia gibt, komme ich mit der Frage, wer ich bin, woher ich ´komme, so kaum weiter. Inzwischen habe ich einiges recherchiert und schon so manchen Vorfahren ausgemacht. Doch irgend welche Linien zeichnen sich nur sehr zaghaft ab. Ob meine Vorfahren wirklich adlig waren, ob das der Braunkohle in Deutschland-West zum Opfer gefallene Schloss Harff auch mal der Stammsitz meiner Vorfahren war – das muss ich noch heraus bekommen.

Meine Suche nach Menschen mit dem Namen Harff führte dazu, dass ich jetzt von vielen weiß, die in Lateinamerika leben. Wie die Harffs aber dahin gekommen sind, ist nur eine Frage, die ich noch klären will.

Wieso ich das erzähle? Weil ich es spannend finde, sich um seine Herkunft zu kümmern, mal zu ergründen, wen es da in der Vergangenheit so in der Familie gegeben hat. Das ist sicherlich mit meinem Namen etwas einfacher, als wenn man Otto oder Schulz heißt. Doch auch dann kann man – etwas Glück und viel Geduld vorausgesetzt – häufig erstaunliches erfahren. Mir erzählte jemand vor kurzem, dass er im Rahmen seiner Ahnenforschung ermittelte, dass einer seiner Vorfahren die Vernichtung von Magdeburg im Dreißigjährigen Krieg überlebte. Das gelang damals nur sehr wenigen. Wenn sein Vorfahr damals der Mordorgie zum Opfer gefallen wäre, würde es ihn wohl kaum geben. Das ist doch eine interessante Information.

Ahnenforschung, das ist wirklich spannend und etwas für neugierige Leute, die sich nicht so schnell entmutigen lassen. Es muss ja nicht gleich mit einem Ritter beginnen.

Mich würde schon noch interessieren, was der damals so gefrühstückt hat? Brot, Speck und Dünnbier könnten es gewesen sein. Ich bevorzuge dagegen Kaffee.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück.

Foto: Pixabay

 


Veröffentlicht am: 16.08.2019

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