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Porsche und Rimac können viel voneinander lernen

... so Mate Rimac, CEO und Gründer von Rimac Automobili

Porsche hat seine Anteile an der Technologie- und Sportwagenfirma Rimac Automobili auf 15,5 Prozent erhöht.

Der Stuttgarter Sportwagenhersteller hatte bereits im Juni 2018 zehn Prozent an Rimac übernommen und baut nun die bereits bestehende Partnerschaft weiter aus. Das kroatische Unternehmen entwickelt und produziert Komponenten für die Elektromobilität und stellt selbst elektrisch angetriebene Supersportwagen her.

„Porsche begleitet Rimac seit einem Jahr in seiner positiven Entwicklung“, sagt Lutz Meschke, stellvertretender Vorstandsvorsitzender und Vorstand Finanzen und IT der Porsche AG. „Uns war schnell klar, dass Porsche und Rimac viel voneinander lernen können. Wir sind von Mate Rimac und seiner Firma überzeugt, deshalb haben wir jetzt unsere Anteile erhöht und bauen unsere Zusammenarbeit im Bereich der Batterietechnologie aus.“

Der Gründer Mate Rimac (31) begann 2009 in einer Garage, an seiner Vision eines schnellen, elektrisch angetriebenen Sportwagens zu arbeiten. Zuletzt hat Rimac auf dem Genfer Autosalon im März 2018 sein Elektro-Fahrzeug „C Two“ präsentiert. Der Zweisitzer leistet knapp 2000 PS und kommt auf eine Spitzengeschwindigkeit von 412 Kilometer pro Stunde. Er besitzt eine Reichweite von 650 Kilometern (NEFZ) und kann durch ein 250 kW-Schnellladesystem innerhalb einer halben Stunde auf 80 Prozent der Akkuladung geladen werden. Darüber hinaus entwickelt und produziert das Unternehmen elektrische Hochleistungsantriebe und Batteriesysteme.

Das schnell wachsende Unternehmen mit Sitz in Zagreb beschäftigt rund 550 Mitarbeiter. Die Schwerpunkte von Rimac liegen auf der Batterietechnologie im Hochspannungsbereich, dem Elektroantrieb sowie der Entwicklung von digitalen Schnittstellen zwischen Mensch und Maschine (HMI). Außerdem ist das Unternehmen in der Entwicklung und Produktion von E-Bikes aktiv. Dieses Geschäft wurde 2013 in der Tochterfirma Greyp Bikes ausgegründet. (ampnet/Sm)

Foto: Auto-Medienportal.Net/Ronald Gorsic

 


Veröffentlicht am: 07.09.2019

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