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Morgengruß von Helmut Harff: Die Handwerker sind da

… der Fernseher ist verschwunden

Toll, ich habe die Handwerker. Das ist gar nicht so leicht gewesen, eine Firma davon zu begeistern, unser Wohnzimmer völlig umzugestalten. Elektriker, Fliesenleger und Maler geben sich gerade die Klinke in die Hand. Bis nächste Woche soll alles fertig sein.

Umgestaltung des Wohnzimmers, das heißt, dass alles raus muss – auch der Fernseher. Seit einigen Tagen ist also die fernsehlose Zeit ausgebrochen und ich erinnere mich an einen Sketch mit Loriot und Evelyn Hamann, der mit dem Satz endet: "Ich lasse mir von einem kaputten Fernseher nicht vorschreiben, wann ich ins Bett zu gehen habe". Bei beiden wurde nicht renoviert, es war „nur“ der Fernseher kaputt.

Doch egal, der Fernseher war nicht verfügbar. Nun würde ich genau wie Loriot behaupten, dass es sowieso im Fernsehen nicht viel Sehenswertes gibt und ich eigentlich auch kaum fernsehe. Und doch, wenn das Gerät weg ist, merkte ich erst einmal, dass ich doch so zum Abend und gerade in der dunklen Jahreszeit häufig zur Fernbedienung greife. Schön, das Programm ist nun wirklich kaum berauschend, aber sich mal mehr, mal weniger geistlos berieseln zu lassen, dass gehört wohl doch zu meinem Abendprogramm.

Was Loriot nicht wusste, man kann ja auch über die Mediatheken oder Youtube oder was es da noch so online gibt Filme oder Serien ansehen. Doch mal ehrlich, obwohl ich schon einen großen Bildschirm und einen sehr rückenfreundlichen Bürostuhl habe – das ist so ungemütlich wie nur irgendwas. Ich will schlicht nicht den Feierabend am Schreibtisch verbringen. Wird da etwas langweilig, beginne ich doch wieder Mails zu lesen und zu beantworten.

Wie es in den Sketch heißt, könnte man ja auch mal etwas lesen. Stimmt, doch das mache ich ja schon beruflich. Man könnte auch reden. Stimmt, aber wie, wenn die Beste Frau der Welt mit ihrer besten Freundin gerade im Harz die Hexen besucht? Früher ins Bett gehen – das ist auch keine Option. Doch was dann? Da ist noch ein Stapel Bügelwäsche. Über den habe ich mich längst hergemacht. Also ab in die Küche, es ist Zeit für die Weihnachtsbäckerei. Da vergesse ich ganz schnell den nicht mehr verfügbaren Fernseher.

Den Fernseher mal ganz einfach vergessen – das ist wahrscheinlich das Beste, was mir passieren kann. Ein Leben ohne so ein Gerät, auch ohne irgendwo abrufbare Konserven, das geht, es tut nicht weh. Ich habe so Zeit für anderes – auch für das Lesen von Büchern, die nichts mit meiner Arbeit zutun haben.

Ich überlege schon, ob ich wir uns ein Wohnmöbel zulegen, in dem man den Fernseher versenken kann. Doch eigentlich ist das quatsch. Schließlich habe ich noch einige Tage Zeit zu üben ohne Fernseher zu leben. Hoffentlich liest das mein Handwerksmeister nicht, sonst schreibt er mir die Fernsehentwöhnung auch noch auf die Rechnung.

So, nun mache erst einmal Kaffee für den Handwerker und mich.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück.

Foto: Pixabay

 


Veröffentlicht am: 14.11.2019

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