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23.11.2020

 

 

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Morgengruß von Helmut Harff: Ho, ho, ho

... all ihr Männer

Hallo Männer, heute ist unser Tag, heute ist Männertag. An keinen Tag im Jahr dreht sich nahezu alles nur um einen, den Mann. Heute feiern wir die Geburt eines Stammhalters, dem vorhergesagt wurde, dass er eines Tages König der Juden werden würde und der dann ans Kreuz genagelt wurde, bevor er wie kein zweiter Mann unsere Welt veränderte.

Und dann war da noch ein Mann, den man zumeist schlicht aber zu unrecht vergisst. Ich meine Joseph. Der teilte Freud und Leid mit seiner Frau Maria. Ich frage mich immer, ob er jemals daran gezweifelt hat, dass Jesus nicht sein Sohn war. Wieso sollte er auch, schließlich hätte er die Mär von der unbefleckten Geburt, von der Jungfrauengeburt für ausgemachten Unsinn halten müssen. Warum? Heißt es nicht in der Weihnachtsgeschichte, das er mit Maria seinem angetrauten oder vertrauten Weibe unterwegs war. Das klingt ja wohl  danach, dass beide verheiratet waren. Wenn das der Fall war, gab es auch schon damals die Hochzeitsnacht. Danach war Maria sicherlich keine Jungfrau. Und doch, Joseph wird immer nur unter fernerliefen genannt.

Dafür spielt ein anderer Mann eine wesentlich bedeutende und ihm zustehende Rolle – Gott selber. Gott ein Mann? Ja was sonst? Wie soll der Knabe, dessen Geburtstag wir heute feiern, Gottes Sohn sein? Soll eine Frau für die unbefleckte Zeugung verantwortlich gewesen sein? Das macht die Geschichte noch unwahrscheinlicher.

Und dann sind da noch die Hirten, die die ersten waren, die das Kind in der Krippe im Stall von Betlehem sahen und bestaunten. Vielleicht hatten die auch Frauen dabei, doch ob die in der Nacht mit ihren Männern mitgingen um zu sehen, was ihnen ein Engel verkündet hat? Ich habe da so meine Zweifel. Außerdem musste ja jemand im Lager und bei den Tieren bleiben. Nein, ich glaube, da haben sich nur einige Männer aufgemacht.

Und wenig später waren es erneut Männer, die ihre Spuren in der Weihnachtsgeschichte hinterließen und denen es zu danken ist, dass es zu Weihnachten Geschenke gibt. Ich meine die drei Weisen oder Könige aus dem Morgenland, ich meine Baltasar, Melchor und Caspar, die der Legende nach Myrrhe, Weihrauch und Gold schenkten.

Ja und dann ist da der Typ, ohne den wir uns Weihnachten überhaupt nicht vorstellen können. Ich meine den alten bärtigen Mann aus dem Norden. Ich meine den Typen, der als Vorgänger von Greta gelten kann. Auch er ist nachhaltig unterwegs. Was er kann, kann niemand, mit einem ökologisch völlig korrekten Gefährt Millionen Kinder auf der ganzen Erde ohne jeden Zwischenstopp zu besuchen und auch noch überall Geschenke ansehnlich zu drapieren. Da wird selbst Tesla-Chef Elon Reeve Musk blass um die Nase. Ja, es hat eben nicht jeder ein Rentier mit einer roten Nase. Das ist übrigens noch ein männliches Wesen – der Rudolf.

Schlussendlich sind da noch alle die Aushilfsweihnachtsmänner, also Sie und Sie. Heute werden all die mehr oder weniger komisch verkleideten Männer voller Sehnsucht erwartet. Sie stapfen mit ihren Stiefeln bis in die gute Stube und niemand holt gleich den Staubsauger raus. Da werden sogar vollbärtige Männer geküsst, denen man sonst nicht einmal einen Dreitagebart durchgehen lässt. Man freut sich über deren Besuch, selbst wenn der alte Mantel nach Mottenkugeln riecht.

Männer, genießen wir den Tag, an dem sich fast alles um Männer dreht, genießen wir unseren Tag – und nehmen unsere Frauen ganz fest in den Arm. Denn ohne sie – auch das steht in der Weihnachtsgeschichte – geht eben nichts.

Ich wünsche Ihnen einen wunderschönen Tag voller Genüsse, einen fleißigen Weihnachtsmann, etwas Besinnlichkeit und genussreiche Feiertage.

Foto: Pixabay

 


Veröffentlicht am: 24.12.2019

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