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Harff trifft: Franz Theurl, Obmann ‎vom Tourismusverband Osttirol

Oh Wunder, es geht um das Reiseland Osttirol und das C-Virus

Seit dem 25. September 2020, gehört das österreichische Bundesland Tirol aufgrund der lokal steigenden Corona-Infektionen zu den vom Robert-Koch-Institut ausgerufenen Risikogebieten. Damit gilt auch für den Tiroler Bezirk Osttirol eine Reisewarnung der deutschen Bundesregierung.

Genussmaenner.de-Chefredakteur Helmut Harff sprach mit Franz Theurl, Obmann ‎vom Tourismusverband Osttirol zu den Folgen der deutsche Reisewarnung und die Ideen im Nachbarland.

In einer Presseverlautbarung aus Ihrem Haus beklagen Sie die Einstufung von Osttirol durch das Robert-Koch-Institut als Corona-Risikogebiet. Wie wollen Sie Touristen überzeugen, dennoch nach Osttirol zu reisen?
Franz Theurl:
Die Situation für Osttirol ist mit der von Deutschland ausgesprochenen Reisewarnung sehr fatal. Zum Ersten hat Osttirol die niedrigste Infektionsrate in ganz Österreich uns ist in der Ampelführung tief grün und zum Zweiten ist Osttirol als einzige Region in ganz Österreich ein zweiter Landesteil, der fernab vom Mutterland Tirol im Süden hinter dem Alpenhauptkamm liegt. Dazu ist Osttirol nicht direkt mit Nordtirol verbunden, da Salzburg und Südtirol dazwischen liegen.

Wenn ich das richtig erinnere, kommt man nicht auf der Überholspur nach Osttirol, nicht einmal in die Hauptstadt der Region Lienz.
Franz Theurl:
Je, auch die Verkehrswege sind völlig andere. Wir haben keine Autobahn, wir haben keinen Flughafen!

Was zeichnet denn Osttirol als Urlaubsdestination besonders aus?
Franz Theurl:
Osttirol setzt schon seit Jahren auf die unberührte Natur abseits von Massentourismus. Also auch in dieser Hinsicht kein Risikogebiet.

Und doch gilt in diesem Fall: Mitgefangen – im Land Tirol – mit gehanden
Franz Theurl:
Großen Unmut in Osttirol erzeugt hier die Haltung des Landes, wonach wir als einer der neun Bezirke Tirols geführt und bewertet werden und nicht als ein separater Landesteil. Die politische Zugehörigkeit hat im Falle von Covid wohl nichts mit dem Infektionsrisiko zu tun! Wir haben uns in Osttirol auf einen sehr sanften Wintertourismus eingestellt, da das Winterparadies Osttirol mit all seinen Vorzügen zum Inhalt hat. Da setzen wir natürlich auf Abstand, wie beim Langlaufen, Skitourengehen, Schneeschuhwandern und Winterwandern sowie auch auf den Familienskilauf. Keine große Warteschlangen bei den Liften, ausreichend freie Fläche zum Schwingen nach Herzenslust und kein aprés ski!

Das klingt eigentlich so, als ob man nach Osttirol angstfrei reisen könnte?
Franz Theurl:
Das sehe ich auch so, schließlich können wir wohl nicht als Risikogebiet eingestuft und mit einer Reisewarnung versehen und somit in ein gesamtes Tiroler ROT eingetaucht werden. Ich habe auch über die deutsche Botschaft in Wien einen Anlauf unternommen, um uns als 10. Region/Land Österreichs aus dieser prekären Situation heraus zu reklamieren.

Gibt es noch weitere Ideen, etwas für die Gäste zu tun?
Franz Theurl:
Bereits am Tag nach der Information über die Reisewarnung haben wir somit am Samstag den 25.9.2020 unsere Betriebe dahingehend informiert, dass sie ihre Gäste aus Deutschland an fixen Testpunkten in ganz Osttirol auf das Corona-Virustesten lassen können.

Wie funktioniert das?
Franz Theurl:
Per Erhebungsformular, welches jeweils am Vortag bis 11:30 Uhr direkt bei mir durch Betriebe oder auch Gäste eingereicht wird, werden die Daten erfasst und gesammelt für den Folgetag an das Labor Dr. Walder übermittelt. Binnen 24 Stunden werden die Gäste dann per Mail über das Ergebnis informiert.

Wie reagieren die Gäste darauf?
Franz Theurl:
Diese Möglichkeit, welche der Verband hier den Gästen bietet wird sowohl von diesen, als auch den Betrieben natürlich sehr dankend angenommen. Für die Gäste handelt es sich um eine unkomplizierte und rasche Testmöglichkeit ohne lange Wartezeiten oder etwaige Kosten.

Wie ist Ihre Stimmung bezüglich der anstehenden Wintersaison?
Franz Theurl:
Die Hoffnung stirbt zuletzt.

 


Veröffentlicht am: 02.10.2020

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