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Grandioses Naturspektakel

... ein Besuch bei den Twelve Apostles

Immer einen Besuch wert: Die bizarren Kalksteinformationen der Twelve Apostles im australischen Bundesstaat Victoria sind weltweit einzigartig und ein Sightseeing-Muss für jeden Urlauber in Down Under.

Der landläufigen Meinung zufolge sind die bis zu 60 Meter hohen, freistehenden Felsen nach dem berühmten Uluru sogar die am zweithäufigsten fotografierte, von der Natur geschaffene Touristenattraktion des gesamten Landes. Im Port-Campbell-Nationalpark gelegen, stellen die Twelve Apostles das absolute Highlight der spektakulären Great Ocean Road dar. Zu Sonnenauf- und untergang ist das landschaftliche Wunder besonders beeindruckend.

Wunderschön und vergänglich

Aus geologischer Sicht sind die Twelve Apostles eine junge und kurzlebige Erscheinung. Bei dem Naturwunder handelt es sich konkret um Säulen aus Kalkstein, die einst mit den Klippen des Festlands verbunden waren und sich im Laufe der Jahre durch den Einfluss von Wind und Wellen von der Küste lösten. Seitdem stehen sie frei. Ursprünglich bestanden die Twelve Apostles aus insgesamt neun Säulen. Da im Jahre 2005 jedoch eine 50 Meter hohe Säule endgültig in sich zusammenbrach, sind heute folglich nur noch acht von ihnen übrig. Auch im Jahre 2009 beobachteten Augenzeugen, wie ein weiterer Felsen einstürzte, der zunächst den Twelve Apostles zugeordnet wurde. Jedoch stellte sich kurz danach heraus, dass diese Kalksäule zur benachbarten Felsformation der sogenannten Three Sisters gehörte. Dennoch ist es offensichtlich, dass die verbliebenen acht Apostles nicht für alle Ewigkeit an Ort und Stelle stehen werden. Aufgrund der ständig andauernden Erosion der angrenzenden Steilküste, die zudem jedes Jahr um ungefähr zwei Zentimeter von den Wellen ausgewaschen wird, werden in Zukunft allerdings auch stetig weitere Kalksäulen entstehen.

Woher der Name der Twelve Apostles stammt, ist heutzutage nicht eindeutig geklärt. Bis 1922 hieß das Naturwunder „The Sow & Piglets“, was übersetzt „Die Sau & Ferkel“ bedeutet. Da sich jedoch mit der Zeit immer mehr Menschen für die Gesteinsformationen interessierten und das Gebiet touristisch immer mehr erschlossen wurde, wurden die Kalksäulen aus Gründen der Ästhetik in Twelve Apostles umbenannt.

Viel mehr als nur ein Zwischenstopp

Die Twelve Apostles befinden sich im Süden Victorias direkt an der legendären Great Ocean Road und eignen sich dementsprechend als äußerst sehenswerter Halt für alle Selbstfahrer, die mit dem Auto auf der weltbekannten Route unterwegs sind. Von Melbourne aus kommend, führt die Fahrt über Geelong und dauert rund viereinhalb Stunden. Um die gesamte Great Ocean Road im wahrsten Sinne des Wortes zu erfahren, sollten Reisende rund zwei bis drei Tage einplanen – für die Great Southern Touring Route, zu der die Great Ocean Road gehört, sind sechs bis sieben Tage zu veranschlagen. Das Zeitinvestment lohnt sich: Die beiden Routen zählen zu den schönsten Strecken des gesamten Kontinents und versprechen ein einmaliges Erlebnis.

Als Teil des Port Campbell Nationalparks gibt es nahe der Twelve Apostles einen großzügigen Parkplatz sowie ein modernes Besucherzentrum, das täglich zwischen 9 Uhr und 17 Uhr geöffnet ist. Ein gut ausgebauter und behindertengerechter Weg führt zu den Aussichtsplattformen an den berühmten Felsen. Südlich des Viewpoints führen darüber hinaus 86 Stufen hinunter zum Gibson Beach. Vom Strand aus eröffnet sich ein unglaublicher Blick auf die gigantischen Gesteinsformationen, der die gewaltigen Dimensionen der Felsen eindrucksvoll wiedergibt.

Wem auch das noch nicht reicht, sollte einen Helikopterflug über die Twelve Apostles in Betracht ziehen. Die Hubschrauber starten täglich direkt am Besucherzentrum und garantieren abenteuerlustigen Reisenden eine fantastische Aussicht aus der Luft. Je nach Flugdauer fliegen die Helikopter dabei nicht nur die faszinierenden Kalksteinsäulen, sondern auch weitere Naturwunder wie den Loch Ard Gorge, die steinerne London Bridge, die Bay of Islands und das Cape Otway mit dem ältesten Leuchtturm Australiens an. Alles diese Sehenswürdigkeiten sind Teil der mystischen Shipwreck Coast, die auf 40 Kilometern Länge mit vielen eindrucksvollen Felsformationen aufwartet und unzählige spannende Perspektiven für Besucher parat hält.

Foto: Visit Victoria

 


Veröffentlicht am: 15.08.2021

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