Startseite  

06.07.2022

 

 

Like uns auf Facebook

Folge uns auf Twitter

 


 

Werbung


Vorherigen Artikel lesen Nächsten Artikel lesen

 

Morgengruß von Helmut Harff: Wenn einer eine Reise tut - Teil 24

Madeira - die katholische Insel



Es ist angesichts des Mutterlandes nicht wirklich verwunderlich, dass Madeira eine durch und durch katholische Bevölkerung hat. Ja, ich habe sogar eine evangelische Kirche gesehen, aber eben nur eine.


Nein, die Menschen hier sind Katholiken, alle anderen Religionen sind in der absoluten Minderheit und eigentlich alle Ausländer. Bisher habe ich zum Beispiel noch keine Frau gesehen, die mit einem Kopftuch ihre Zugehörigkeit zum Islam dokumentiert.

Dagegen gibt es viele katholische Kirchen, darunter diverse, die in den vergangenen Jahrzehnten erbaut wurden. Die älteste und wohl auch schönste ist die von den Menschen Sé genannte Kathedrale in Funchal, deren vollständiger Name Sé Catedral de Nossa Senhora da Assunção ist. Der Bau der spätgotischen Mutterkirche des Bistums Funchal wurde 1488 geplant und 1500 begonnen. Die Bauleitung hatten der Steinmetz Gil Enes und der Zimmermann Péro Annes. 1508 wurde sie bereits geweiht. Besonders stolz sind die Gläubigen auf die wundervolle Decke der Sé. Insgesammt sind die Gotteshäuser aber eher schlicht gehalten.

Nicht minder sehenswert ist die 14 Meter hohe Christus-Statue. Cristo Rei befindet sich in Caniço, nur wenige Kilometer entfernt von Funchal. Sie wurde vom französischen Künstler Serraz Georges gefertigt und 1927 enthüllt. Auch wenn die Christus-Statue in Rio, Brasilien, viel bekannter und die im polnischen Świebodzin mit 36 Meter deutlich größer ist, so ist Cristo Rei sicherlich für die Insulaner die schönste. Das auch, weil man vom Aussichtspunkt einen tollen Blick in Richtung Funchal hat. Der Besuch lässt sich wunderbar mit einem Ausflug zum Praia do Garajau verbinden. Hinunter zum Strand kann man auch mit der Seilbahn (Teleférico do Garajau) fahren.

Eine etwas skurrile Geschichte hat uns unser Lieblingstaxifahrer Pascoal erzählt. Er verriet uns, dass man lange Zeit verstorbene, die nicht katholisch waren, nicht auf der Insel begraben hat. Ihre Leichen wurden einfach ins Meer geworfen. Ob man deshalb noch heute gut Delfine beobachten kann, wollte er dann doch nicht bestätigen.

Na, das ist einige Jahrhunderte her. Aktuell steht jetzt mein Frühstück mit der  Besten Frau der Welt und Köstlichkeiten von der Insel an.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück.

Gratulation allen, die heute Namenstag haben:  Manfred, Thomas v. A., Karl, Karolina

Fotos: genussmaenner.de

 


Veröffentlicht am: 28.01.2022

AusdruckenArtikel drucken

LesenzeichenLesezeichen speichern

FeedbackMit uns Kontakt aufnehmen

NewsletterNewsletter bestellen und abbestellen

TwitterFolge uns auf Twitter

FacebookTeile diesen Beitrag auf Facebook

Hoch: Hoch zum Seitenanfang

Nächsten Artikel: lesen

Vorherigen Artikel: lesen

 


Werbung

 


Werbung - für eine gute Sache

 
         
     
     
     

Besuchen Sie auch diese Seiten in unserem Netzwerk
| Börsen-Lexikon - erklärt die Börse
| fotomensch berlin - der Fotograf von genussmaenner.de
| Frauenfinanzseite - alles für die Businessfrau
| Geld & Genuss - Lifestyle, Finanzen und Vorsorge für alle
| geniesserinnen.de - Genuss auch für die Damen
| gentleman today - Edel geht die Welt zu Grunde
| instock der Börseninformationsdienst
| marketingmensch | Agentur für Marketing, Werbung & Internet
| Unter der Lupe bewertet Gutes

 
Service
Impressum
Kontakt
Mediadaten
Datenschutzhinweis
Nutzungshinweise
Presse
Redaktion
RSS 
Sitemap
Suchen

 
Rechtliches
© 2007 - 2022 by genussmaenner.de, Berlin. Alle Rechte vorbehalten.