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Ein Citroën für Asterix und Obelix

... im Film „Asterix und Obelix: Das Reich der Mitte“



Man mag sie, oder man mag sie nicht: Während die von den mittlerweile verstorbenen Comic-Lieferanten Albert Uderzo und René Goscinny vorgelegten Heft-Abenteuer so ziemlich jeden begeisterten, scheiden sich an den Verfilmungen mit realen Personen die Geister.

Das ist beim jüngsten „Asterix“-Werk nicht anders. Obwohl die Besetzung mit Vincent Cassel als kongenialem Julius Cesar, Starfußballer Zlatan Ibrahimovic als durchschlagkräftigem Legionär Antivirus und Pierre Richard als Druiden Miraculix ihre Rollen famos spielen, ist der Film ein fröhlich-seichter Klamauk mit einigen guten Gags – und einem Streitwagen, der einem Kultauto verdächtig ähnlich sieht.

Die Geschichte ist schnell erzählt. In China, dem Reich der Mitte, trachten die Kronprinzen nach der Herrschaft und nehmen die Kaiserin gefangen. Ihre Tochter, Prinzessin Fu Yi, kann mit ihrer Leibwächterin fliehen und landet am Ende im Dorf der Gallier. Natürlich bieten Asterix und Obelix ihre Hilfe an und reisen gemeinsam mit der Prinzessin gen Osten. Zumindest für den ersten Teil der Strecke nutzen sie hierfür einen Streitwagen, der sich als eines der Highlights des Film erweist. Die Karosserie ist aus Eiche, als Räder dienen ehemaligen Schilde und das aus Leinwand aus Lutetia gefertigte Dach lässt sich sogar aufrollen: Der der Einachser trägt klare Züge des 2CV, das Heck ist der Ente wie aus dem Bürzel geschnitten und sogar der Doppelwinkel, Markenzeichen von Citroën, fehlt nicht.

Futuristische Anlehnungen nimmt die Fahrzeugtechnik. Die Achse wird von aufgeblasenen Wildschweinmägen gefedert und in den ausrangierten Helmen hausen Glühwürmchen, die dank des Zaubertranks besonders hell strahlen. All diese Details haben sich die Konstrukteure der französischen Marke einfallen lassen. Und nicht der Autobauer, so betont Patrick Dinger, Geschäftsführer von Citroën Deutschland, hätte bei den Filmproduzenten nachgefragt, sondern diese beim Hersteller. Lange kommt das vom Obelix (der ja bekanntlich als Kind in den Kessel mit dem Zaubertrank gefallen ist) sehr geschwind gezogene Wägelchen jedoch nicht zum Einsatz. Bald wird es zurückgelassen, um per Schiff nach Ägypten weiterzureisen – irgendwie muss schließlich das Schiff der obligatorischen Piraten einmal mehr versenkt werden.

In China bedroht unterdessen der schlitzohrige Kronprinz Deng Tsin Qin (was wohl an einen alten Abba-Hit erinnern soll) die Kaiserin mit dem Tode und hat außerdem mit der Hilfe von Cäsars Legionen seine Standesbrüder unterjocht. Die Gallier helfen bei der Verteidigung der letzten Bastion, geraten aber in Bedrängnis, weil der Zaubertrank ausgeht. Die Lage klärt zuletzt die von ihrer Tochter befreite Kaiserin. Tusch, Rakete, Hellau, der Abspann braucht nochmals fast eine Viertelstunde, dann haben Asterix und Obelix nach 118 Minuten ihr Abenteuer bestanden. Kinostart in Deutschland ist am 18. Mai.

Für Citroën ist der glorreiche Auftritt bei den Galliern derweil nur ein weiteres cineastisches Kapitel der Historie. Der DS etwa war Stammgast bei Louis de Funés im Kampf gegen Fantomas, ein 2CV musste Roger Moore als James Bond „In tödlicher Mission“ bei einer wilden auf Korfu gedrehten Flucht aus der Patsche helfen, und gleich zwei weiße Traction Avant spielten im Kultfilm „Diva“ von Jean-Jacques Beineix aus dem Jahr 1981 tragende Rollen. Der nächste Leinwandauftritt der Marke wird wohl nicht lange auf sich warten lassen. (cen/mk)

Foto: Autoren-Union Mobilität/Stellantis

 


Veröffentlicht am: 15.05.2023

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