
Dieser Tage präsentierte der Fahrrad-Pressedienst traditionsgemäß die Fahrrad-Frühjahrsneuigkeiten. Na ja, die Industrie kann nun auch nicht wirklich alle halbe Jahre neues präsentieren. Das gelingt ja nicht einmal den Modemachern.
Wobei, Moden gibt es auch im Fahrradbereich. Sie brauchen nur länger, bis man sie auf den Straßen sieht, als bei der Mode. Da gibt es die Garvel-Bikes, die Trekking-E-Bikes, die Dreiräder, die Transporträder, um nur einige zu nennen. Die einen haben einen Kettenantrieb, die andere einen mit den pflegleichten Riemen.
Damit haben die heutigen Fahrräder mit den alten Drahteseln nur noch das gemein, was eben ein Fahrrad ausmacht. In der Regel zwei Speichenräder, einen Rahmen, einen Lenker, Pedale, Bremse, Licht und Schutzbleche. Das klingt einfach und billig und wenn man sich in Berlin umsieht, so fahren sehr viele Radler solche Räder. Wie gesagt, die gerade vorgestellten Räder sind dagegen Hightech-Monster, vielfach mit Motor, Gangschaltung, Akku und, und, und. Das führt denn dazu, dass früher ein Drahtesel für 200 Euro zu bekommen war. Heute gelten 3.000 Euro für ein E-Bike als Einstiegspreis, bei 8.000 Euro ist die Preisobergrenze noch nicht erreicht.
Ehrlich, ich finde das einfach viel zu teuer. Ich hoffe hier ähnlich wie bei den E-Autos auf die Asiaten und ihre Räder. Aber auch in Europa kann man fündig werden. So kostete mein spanisches Dreirad 3.600 Euro, das gerade präsentierte Seniorenrad 7.400 Euro. Wo soll das noch enden?
Ich beginne den Tag jetzt mit meinem Frühstück mit der Besten Frau der Welt.
Ich wünsche Ihnen ein genussvolles Frühstück.
Gratulation allen, die heute Namenstag haben: Siegmund, Boris, Zoë
Foto: Pixabay
Morgengruß von Helmut Harff: Vom Drahtesel
… zum Hightech-Verkehrsmittel
Veröffentlicht am: 02.03.2026
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