
1946, noch gezeichnet von den Bombenschäden des Zweiten Weltkriegs, entsteht in der ehemaligen Industriellenvilla Haus Knobloch das Kunstamt Zehlendorf. Aus ihm geht bald das Haus am Waldsee hervor, das in den folgenden Jahrzehnten eine bedeutende Ausstellungsgeschichte schreiben wird.
Zum 80-jährigen Jubiläum 2026 richtet das Haus den Blick zurück auf seine Anfangsjahre – auf den Wandel vom privaten Wohnhaus zum Ausstellungshaus, auf Brüche und Kontinuitäten zwischen NS-Zeit und Nachkriegszeit und auf die Spuren, die diese Entwicklungen im Selbstverständnis der Institution hinterlassen haben.
Eine von der georgischen Kuratorin und Archivarin Nina Akhvlediani (*1989 in Tiflis) für die ehemalige Garage (heute das Café) entwickelte Displayarchitektur ermöglicht flexible Formen der Präsentation von Archivalien. Im Dialog mit zeitgenössischen künstlerischen Positionen eröffnen sich neue Perspektiven auf das Haus, die zeigen, dass Archive immer auch ein Spiegel der Gegenwart sind.
Seit… gliedert sich in drei Kapitel. Das erste Kapitel wird von dem Künstler Luciano Pecoits entwickelt und ist vom 20.2. bis 25.5. zu sehen.
Kuratiert von Anna Gritz, Pia-Marie Remmers
Gefördert durch Kulturstiftung des Bundes. Gefördert von dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien; LOTTO-Stiftung Berlin; Haus am Waldsee – Freunde und Förderer e.V.
Haus am Waldsee e.V.
Argentinische Allee 30
14163 Berlin
Tel. 030 / 801 89 35
Fax 030 / 802 20 28
info@hausamwaldsee.de
hausamwaldsee.de
Bild: Luciano Pecoits, Research Image, 2025, Courtesy der Künstler
SEIT…
... im Haus am Waldsee
Veröffentlicht am: 09.04.2026
Ausdrucken: Artikel drucken
Lesenzeichen: Lesezeichen speichern
Feedback: Mit uns Kontakt aufnehmen
Twitter: Folge uns auf Twitter
Facebook: Teile diesen Beitrag auf Facebook
Hoch: Hoch zum Seitenanfang




