
Ja, wir haben einen Kleingarten. Wir haben einen Mietergarten, also keinen in einem Kleingartenverein. Wir haben also nicht mit den Auflagen für organisierte Regenwurmzüchter zu tun, müssen keine Pacht, keinen Mitgliedsbeitrag zahlen und keine Arbeitsstunden leisten. Damit sind wir die Ausnahme unter den Kleingärtnern.
Wir benötigen auch keine Laube mit Wohnzimmer, Küche und Bad, wir benötigen nur ein ausreichend großes Abstellhäuschen, denn von der Wohnung bis zum Garten sind es nur wenige Schritte. Garten, das ist für uns nur etwas, wenn die Sonne scheint. Ansonsten sehen wir nur mal vorbei.
Doch bei den Kleingärtnern? Vor allem in großen Städten gibt es vor der Tür kaum Kleingärten, wenn man überhaupt einen bekommt. Da wird es schnell aufwändig, in den Garten zu kommen, wenn man dann überhaupt für viel Geld einen bekommen hat.
Doch warum einen Garten? Um eigenes Obst und Gemüse zu ziehen, um zu werkeln, um zu wissen, wo man zumindest sechs Monate im Jahr das Wochenende verbringen soll? Ja, aber auch um zu wissen, wo das ganze Geld bleibt, was man in so einen Garten investiert. Da kommen im Jahr schnell 1.000 Euro, aber gerne auch weit mehr zusammen. Wenn man mal dagegen 20 Euro je Woche für zwei Personen für Obst und Gemüse rechnet…
So ein Kleingarten ist also nur etwas für Menschen, die sich ihn auch leisten können – garantiert nichts, um auch nur bei einem Apfel sparen zu können.
Noch ist nur der Schnittlauch zu meinem Frühstück mit der Besten Frau der Welt aus dem Garten.
Ich wünsche Ihnen ein genussvolles Frühstück.
Gratulation allen, die heute Namenstag haben: Erwin
Foto: Pixabay
Morgengruß von Helmut Harff: Ich, der Kleingärtner
... und reicher Mann
Veröffentlicht am: 25.04.2026
Ausdrucken: Artikel drucken
Lesenzeichen: Lesezeichen speichern
Feedback: Mit uns Kontakt aufnehmen
Twitter: Folge uns auf Twitter
Facebook: Teile diesen Beitrag auf Facebook
Hoch: Hoch zum Seitenanfang




