
Wer sein Gemüse, wer zum Beispiel Tomaten, Radieschen oder Gurken im Supermarkt kauft, mangels Alternativen kaufen muss, der zweifelt immer wieder an seinen Geschmacksnerven. Ja, die scheinen nicht zu funktionieren. Radieschen sind so scharf wie ein Salatblatt und Tomaten und Gurken konkurrieren mit einem Glas Wasser.
Doch was tun? Selber zum Bauern werden, selber auf dem Balkon oder noch besser im Garten zum Gemüsebauer werden? Ja, das macht Arbeit und kostet auch weit mehr, als wenn man das Gemüse im Laden kauft. Ich habe noch nie ausgerechnet, wie viele Arbeitsstunden in einem Kilo Tomaten, in einer Gurke, in einem Bund Radieschen stecken. Ich habe auch noch nie ausgerechnet, wie teuer ein Kilo selbst gezogene Tomaten sind. Das ist auch der falsche Ansatz, denn dann müsste man ja den Erholungswert so eines Gartens, den Aspekt für die eigene Gesundheit und den Spaßfaktor als Amateurgärtner dagegen rechnen. Das macht keinen Sinn.
Was aber Sinn macht, ist das selbst gezogene Gemüse – gilt selbstverständlich auch für Obst – zu genießen. Das schmeckt nämlich so, wie eben Tomaten und Gurken – um nur die zu nennen – schmecken sollen. Die Radieschen sind scharf, das Chicorèe hat noch seine Bitternote. Das ist nicht mit Geld aufzurechnen, das ist dann Genuss pur.
Genuss ist mein Frühstück mit der Besten Frau der Welt – mit selbst gezogenen Tomaten und Radieschen.
Ich wünsche Ihnen ein genussvolles Frühstück.
Gratulation allen, die heute Namenstag haben: Arnulf, Ulf, Friedrich
Foto: Pixabay
Morgengruß von Helmut Harff: Manche Mühe lohnt sich
… auch geschmacklich
Veröffentlicht am: 18.07.2026
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