
Ob diese sicherlich alte Volksweisheit jeder verinnerlicht hat, wage ich vor allem mit Blick auf Politiker zu bezweifeln. Sind die dann eigentlich wirklich Volksvertreter?
Grund für meine Zweifel ist Vordergründig Jens Spahn und sein nun erfüllter und verständlicher Kinderwunsch. Doch das Problem eines solchen Kinderwunsches bei schwulen Männern hat ja seine Ursache in der Tatsache, dass man gleichgeschlechtliche Ehen legitimiert hat. Ich glaube nicht, dass man damals auch nur an den Kinderwunsch solcher Paare bedacht hat. Man hat weder dafür gesorgt, dass solche Paare sehr einfach ein Kind adoptieren können, noch eine Regelung zum Thema Leihmutterschaft getroffen.
Doch haben Herr Spahn und sein Mann daran gedacht, dass wer „A“ sagt, auch „B“ sagen muss. Wie ist das eigentlich mit dem Kind? Hat es eine US-amerikanische Mutter und wurde in den USA geboren, ist es also ein US-Bürger mit allen Rechten und Pflichten? Wie ist das mit dem Stillen? Ist die Mutter als Amme in Deutschland oder wird die Muttermilch täglich eingeflogen? Wie ist das mit der Elternteilzeit? Beide haben ja zusammen Anspruch auf bis zu 36 Monate Elternzeit, die flexibel aufgeteilt werden kann. Wer kümmert sich um das Baby, schließlich sind ja beide voll berufstätig, auch wenn Herr Spahn gerade einen Job los geworden ist? Hilft da wieder eine Frau aus, die Oma oder doch eine Tagesmutter? Ja, wer „A“ sagt, muss auch „B“ sagen.
Für mein Solo-Frühstück ohne der Besten Frau der Welt gilt das nicht.
Ich wünsche Ihnen ein genussvolles Frühstück.
Gratulation allen, die heute Namenstag haben: Margaretha, Greta, Elias
Foto: Pixabay
Morgengruß von Helmut Harff: Wer „A“ sagt …
… muss auch „B“ sagen
Veröffentlicht am: 20.07.2026
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