
Zu Zeiten, in der Berlin von einer Mauer geteilt war, konnte ich die DDR- und die Westbürger ganz einfach unterscheiden. Die aus dem Arbeiter- und Bauernstaat blickten mit gesenktem Kopf auf die Straße, die anderen gingen mit erhobenen Haupt durch Ostberlin. Kein Wunder, dass ein Redner auf der legendären Demo am 4. November 1989 die DDR-Menschen aufforderte, den aufrechten Gang zu lernen.
Und heute? Da habe ich nicht nur in Berlin den Eindruck, dass es mehr Ossis als Wessis gibt. Zumindest, wenn ich sehe, wie die Menschen unterwegs sind. Viele, viel zu viele outen sich als Ossis – zumindest als Ossis im Geiste.
Ja, es gibt viele Gründe, die Mundwinkel hängen zu lassen. Ja, es steht nicht alles zum Besten, doch ist das ein Grund, das Leben nicht zu genießen? Ist es wirklich so schwer die Mundwinkel anzuheben?
Mir gelingt das immer spätestens bei meinem Frühstück mit der Besten Frau der Welt.
Ich wünsche Ihnen ein genussvolles Frühstück.
Gratulation allen, die heute Namenstag haben: Hieronymus, Urs, Victor
Foto: Pixabay
Morgengruß von Helmut Harff: Hoch mit den Mundwinkeln
Was heißt, es gibt nichts zu lachen…
Veröffentlicht am: 30.09.2026
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