Die SED-Granden in der DDR meinten, dass die Freundschaft zur UDSSR unverbrüchlich ist und man sich immer unter deren Schutzschirm verkriechen konnte. Erst als einer kam, der meinte was er sagte, kam das große Erwachen und das Ende der DDR.
Was folgte war der Jubel im Westen und viele Treueschwüre Richtung USA. Das ging bis zur Vergötterung eines US-Präsidenten, der aber auch meinte „Amerika first“. Nun ist einer da, der nicht nur redet, sondern auch macht, was er sagt, der keine Freundschaft heuchelt, dem der Rest der Welt so etwas von egal ist. Schön, der scheint etwas einfach gestrickt, doch er heuchelt nicht. Er will sein Land voran bringen und nicht nur das.
Und bei uns? Da klappert man mit den Zähnen, weiß man nicht, was tun. Da rückt die „Gelbe Gefahr“ wieder in den Fokus, da wird sicherlich auch darüber nachgedacht, wie man die Angst vor dem „Russischen Bären“ irgendwie in den Griff bekommt. Bleibt abzuwarten, was das für Taiwan, was das für die Ukraine bedeutet. Es bleibt auch abzuwarten, wer da mit wem zukünftig Bündnisse eingeht, wer mit wem Freihandelszonen beschließt. Bleibt auch abzuwarten, wie die USA auf all das reagieren wird.
Es bleibt auch abzuwarten, was das für unsere politischen Landschaft bedeutet. Nicht die CDU, nicht die SPD profitieren von der Abkehr von den USA, es sind die AfD und die Linke. Nur gut, dass die sich (noch) nicht mögen. Das ist nicht vorstellbar?
Für mich ist nur noch mein Frühstück mit der Besten Frau der Welt wirklich vorstellbar.
Ich wünsche Ihnen dennoch ein genussvolles Frühstück.
Gratulation allen, die heute Namenstag haben: Isidor, Konrad, Kurt
Bild: Pixabay
Morgengruß von Helmut Harff: Von den USA lernen
… ist (k)eine gute Idee
Veröffentlicht am: 04.04.2025
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