
Ein für uns winziges Schiff mit einer Länge von 23,6 Meter und nur vier kleinen Kanonen (Bombardellen) veränderte unsere Welt mehr als die Mondlandung und die Erfindung der Atombombe. Sie machte Spanien unendlich reich, war gleichzeitig der Auslöser für die größte Auswandereungswelle der Geschichte und den Tod von Abermillionen Menschen.
Ich meine die St. Maria, das Flaggschiff der kleinen Flotte, mit der sich Christof Kolumbus aufmachte, einen neuen Seeweg nach Indien zu erkunden und ganz so nebenbei die Neue Welt – Amerika – für uns Europäer endeckte.
Wenn man sich den Nachbau ansieht, der gerade im Hafen von Malaga vor Anker ging, so hat man eine ganz leise Idee davon, was die Männer damals auf sich genommen haben.

Die Segeljacht daneben ist wahrscheinlich nicht kleiner, als die St. Maria.

Die Luxusjacht nur wenige Meter davon entfernt, hat mit dem Entdeckerschiff eigentlich nur gemein, dass beide schwimmen.

Sicherlich ist Kolumbus vor seiner Fahrt in unbekannte Gefilde auch in so eine Seemannskapelle gegangen.

Ich meine, dass ihm die neue Hafenpromenade in Malaga auch gefallen hätte, auch wenn sie für seine Zeit noch futuristischer gewesen wäre.

Ich frühstücke jetzt mit der Besten Frau der Welt - nicht an Bord der St. Maria.
Gratulation allen, die heute Namenstag haben: Arnold, Romedius, Mauro, Arno
Ich wünsche Ihnen einen genussvolles Frühstück.
Fotos: eigen
Morgengruß von Helmut Harff: Ein Schiff schreibt Geschichte
... vor über 500 Jahren
Veröffentlicht am: 15.01.2026
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