Startseite  

31.07.2026

 

 

Like uns auf Facebook

Folge uns auf Twitter

 


 

Werbung


Vorherigen Artikel lesen Nächsten Artikel lesen

 

Betrug 2.0: Wie KI Kriminelle überzeugender macht

Gefälschte Stimmen, perfekte Nachrichten – so schützt die SMS-Regel



(djd). Früher verrieten sich Betrüger oft durch schlechtes Deutsch oder plumpe E-Mails, in denen es um dubiose Geldversprechen ging, den sogenannten Vorschussbetrug beziehungsweise das Scamming. Heute hilft den Betrügern Künstliche Intelligenz (KI), sie verändert die Angriffe entscheidend. Stimmen lassen sich mit KI täuschend echt imitieren, Nachrichten wirken fehlerfrei, gefakte Webseiten sehen authentisch aus. So kann man sich schützen.

Die SMS-Regel kann vor Betrug schützen


Die Angriffe von Betrügern richten sich heute nicht mehr primär gegen Computer, sondern gegen Menschen. Sie erzeugen Druck, Angst oder Zeitnot. Viele Online-Kriminelle haben erkannt, dass sie moderne Sicherheitssysteme von Banken nicht knacken können und sich deshalb auf eine andere Masche verlegt: Sie greifen Kundinnen und Kunden an, indem sie diese überlisten und ihre Leichtsinnigkeit ausnutzen. Diese Manipulation wird als Social-Engineering bezeichnet. Um sich zu wappnen, rät der Bundesverband der Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) zur SMS-Regel: stoppen, misstrauen, schützen. 

Stoppen: Die Betrüger setzen ihre potenziellen Opfer unter Druck, schnell zu handeln, oder sie bieten verlockende Last-Minute-Angebote an, die angeblich bald ablaufen. So erzeugen sie bei ihren Opfern Stress, um sie unvorsichtig zu machen, und drängen sie zu unbedachten Handlungen. Daher sollte man zuerst innehalten, um sich zu beruhigen und besonnen handeln zu können.

Misstrauen: Gerade in Stresssituationen ist es wichtig, Ruhe zu bewahren. Die Absicht des Gesprächspartners oder der Nachricht sollte hinterfragt und die bestehenden Möglichkeiten überdacht werden. Es lohnt sich, zu fragen, warum jemand Druck macht und zur Eile treibt. Woher stammt die Nummer? Ist der Grund des Anrufs plausibel und wird eine seriöse Telefonnummer angezeigt? Wird ein Rückruf unter einer bekannten, vertrauenswürdigen Telefonnummer angezeigt? Oder: Warum bietet ein Onlineshop beliebte und stark nachgefragte oder seltene Waren viel billiger an als andere? Im Zweifelsfall sollte man Freunde, Familie, die Bank oder die Verbraucherzentrale ins Vertrauen ziehen. 

Schützen: Phishing-E-Mails oder -SMS sollten stets gelöscht, Phishing-Briefe vernichtet und unerwünschte Anrufe sofort unterbrochen werden. Im Zweifelsfall besser direkt beim Absender nachfragen. Wer im Internet etwas Auffälliges beobachtet oder einen vermuteten Betrugsversuch abgewehrt hat, meldet Verdächtiges der jeweiligen Plattform. Bei wiederholten unerwünschten Anrufen oder falls ein Betrugsversuch erfolgreich verlaufen ist, sollte bei der Polizei Anzeige erstattet und die dazugehörigen Phishing-E-Mails oder -Briefe ausgehändigt werden.

Foto: djd/BVR/Getty Images/RealPeopleGroup

 


Veröffentlicht am: 31.07.2026

AusdruckenArtikel drucken

LesenzeichenLesezeichen speichern

FeedbackMit uns Kontakt aufnehmen

TwitterFolge uns auf Twitter

FacebookTeile diesen Beitrag auf Facebook

Hoch: Hoch zum Seitenanfang

Nächsten Artikel: lesen

Vorherigen Artikel: lesen

 


Werbung

 


Werbung - für eine gute Sache

 
         
     
     
     

Besuchen Sie auch diese Seiten in unserem Netzwerk
| Börsen-Lexikon - erklärt die Börse
| fotomensch berlin - der Fotograf von genussmaenner.de
| Frauenfinanzseite - alles für die Businessfrau
| Geld & Genuss - Lifestyle, Finanzen und Vorsorge für alle
| geniesserinnen.de - Genuss auch für die Damen
| gentleman today - Edel geht die Welt zu Grunde
| instock der Börseninformationsdienst
| marketingmensch | Agentur für Marketing, Werbung & Internet
| Unter der Lupe bewertet Gutes

 
Service
Impressum
Kontakt
Mediadaten
Newsletter
Datenschutzhinweis
Nutzungshinweise
Presse
Redaktion
RSS 
Sitemap
Suchen

 
Rechtliches
© 2007 - 2026 by genussmaenner.de. Alle Rechte vorbehalten.