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Deutsche entdecken Kryptowährungen für sich

62 Prozent sehen sie als unverzichtbare Anlagealternative



bunq, Europas zweitgrößte Neobank, veröffentlicht den Crypto Trust Index. Die Studie zeigt, dass 62 Prozent der deutschen Befragten angeben, das aktuelle wirtschaftliche Klima veranlasse sie dazu, Alternativen wie Kryptowährungen in Betracht zu ziehen, was auf eine deutliche Verlagerung hin zu einer Diversifizierung jenseits herkömmlicher Anlagestrategien hindeutet. 63 Prozent fühlen sich hinsichtlich ihrer aktuellen finanziellen Situation unsicher und 64 Prozent machen sich Sorgen um ihre langfristige finanzielle Stabilität in fünf Jahren.

Dies ist nicht nur ein passives Interesse, sondern zeigt sich auch in den alltäglichen Gewohnheiten. 71 Prozent der Befragten geben an, aktiv daran zu arbeiten, ihr Vermögen zu vermehren. Die bunq-Studie zeigt, dass Kryptowährungen für 36 Prozent der Deutschen bereits Teil davon sind. Unter denjenigen, die bereits investiert haben, spiegeln die wichtigsten Motivationen alltägliche Prioritäten wider: 25 Prozent möchten ihr Einkommen steigern und 21 Prozent geben an, mit Blick auf ihre Zukunft zu investieren.

Um diesen Schritt zu wagen, stehen jedoch nach wie vor nicht nur praktische, sondern auch emotionale Hürden im Weg. Den Ergebnissen zufolge haben 64 Prozent bisher nicht in Kryptowährungen investiert – nicht aus ideologischen Gründen, sondern vor allem wegen mangelnden Vertrauens: 30 Prozent nennen die Volatilität der Vermögenswerte, 28 Prozent verweisen auf fehlendes Wissen und 26 Prozent geben an, den bestehenden Krypto-Plattformen nicht genug zu vertrauen, um den Einstieg zu wagen.

Diese Unsicherheit zeigt sich auch darin, woher die Menschen ihre Informationen beziehen. Auf die Frage, wie sie sich über Kryptowährungen informieren, geben 21 Prozent an, nicht zu wissen, wo sie anfangen sollen. Andere suchen Bestätigung an vertrauten Orten: 17 Prozent würden sich an Freunde und Familie wenden, und 15 Prozent würden ihre Bank um Unterstützung bitten, um sich in diesem Bereich besser zurechtzufinden.

Vertrauen, Vorsicht und Krypto: Geschlechtsspezifische Unterschiede in Deutschland


Während Kryptowährungen für fast die Hälfte der deutschen Männer schon zum Bestandteil ihrer Finanzplanung geworden sind, gehen Frauen vorsichtiger damit um, obwohl sie größere Sorgen um ihre finanzielle Zukunft äußern. Heute geben 47 Prozent der Männer an, in Kryptowährungen investiert zu haben, verglichen mit 25 Prozent der Frauen.

Der Unterschied scheint weniger in der Motivation als vielmehr im Zugang, im Vertrauen und im Know-how zu liegen. Sowohl Männer als auch Frauen suchen aktiv nach Möglichkeiten, ihr Geld zu vermehren, doch 27 Prozent der Frauen geben an, dass sie nicht wüssten, wo sie mit Kryptowährungen anfangen sollten, verglichen mit 15 Prozent der Männer. Männer suchen zudem eher Rat bei Finanzinstituten: 17 Prozent geben an, dass sie sich für Informationen zu Kryptowährungen an ihre Bank wenden würden, während Frauen sich eher auf Freunde, Familie oder soziale Medien verlassen.

Insgesamt sehen mehr als 60 Prozent der Männer ebenso wie der Frauen Kryptowährungen heute als wichtige alternative Anlageform im aktuellen Wirtschaftsklima an.

„Seit Jahren richtet sich die Krypto-Branche an Insider, doch die Akzeptanz in der breiten Masse wird durch Vertrauen und Einfachheit vorangetrieben, nicht durch Komplexität“, sagte Joe Wilson, Chief Evangelist bei bunq. „Nutzer sind offen dafür, neue Wege zu erkunden, um ihr Geld gewinnbringend einzusetzen, aber sie möchten dies in einer vertrauten, sicheren und benutzerfreundlichen Umgebung tun. Bei bunq bauen wir diese Brücke und machen Kryptowährungen für jeden zugänglich, der bereit ist, den ersten Schritt zu wagen.“

 


Veröffentlicht am: 03.06.2026

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