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Ein nicht zu überhörendes Werk!

Karl Hubbuch im Kunstmuseum Bayreuth

Eine Ausstellung zum 100. Geburtstag von Constanze Meyer Presse-Information Das Kunstmuseum Bayreuth zeigt zum 100. Geburtstag der Stifterin Constanze Meyer eine Ausstellung mit Werken von Karl Hubbuch und verschiedenen anderen Künstlern.

Das Profil des Museums ist bestimmt durch die Dr. Helmut und Constanze Meyer Kunststiftung, die hier bewahrt wird. In dieser Sammlung sind auch 90 Zeichnungen und Grafiken Karl Hubbuchs zu finden, die alle seine Schaffensphasen abdecken.

Der Titel dieser Ausstellung geht auf ein Zitat von Richard Hiepe zurück. Hubbuchs Werk hat stets polarisiert. In den zwanziger Jahren zählte er zu den führenden Vertretern der Neuen Sachlichkeit. Ihn zeichnete ein großes Interesse an den Gesichtern von Menschen und am zwischenmenschlichen Miteinander aus, das er oft in interkontextuellen Kompositionsformen erfasste. Seine surreale Fülle von Menschenleibern und Architekturelementen erinnert oft an Werke aus dem Umfeld von Dada.

Kennengelernt haben sich Helmut und Constanze Meyer in der Münchner Galerieszene, wo Constanze Meyer in der Galerie von Wolfgang Gurlitt und seinem Assistenten Richard Hiepe wirkte, um später, als Hiepe sich selbstständig machte, zu ihm in die „Neue Münchner Galerie“ zu wechseln. Hiepe vertrat neben den Größen dieser Zeit – Picasso, Chagall, Moore oder Pankok – auch Schad und Birkle oder die deutschen Expressionisten. In seiner Galerie legte er besonderen Wert auf die Vermittlung sozialkritischer Kunst. So zeigte er zum Beispiel Arbeiten von Renato Guttuso, Julo Levin oder Clément Moreau, dessen Briefe an das Ehepaar Meyer im Kunstmuseum Bayreuth erhalten sind, von Alfred Hrdlicka – und von Karl Hubbuch. Alle diese Künstler sind auch in der Dr. Helmut und Constanze Meyer Kunststiftung vertreten.

1991 gründete das Ehepaar Meyer in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Bayreuth hier ihre Kunststiftung, der 1999 die Eröffnung des städtischen Kunstmuseums folgte. Die Zeichnungen und Grafiken Karl Hubbuchs bilden einen im Museum besonderen Schwerpunkt. Sie waren sicherlich vor allem im Umfeld der Galerien von Wolfgang Gurlitt und Richard Hiepe erworben worden. Es erscheint mehr als wahrscheinlich, dass Constanze Meyers freundschaftlicher Kontakt zu Hubbuch hieran nicht unschuldig gewesen ist.

Neben Werken aus der Dr. Helmut und Constanze Meyer Kunststiftung sind in der Ausstellung Leihgaben aus zahlreichen deutschen Museen und Privatsammlungen zu sehen.
Eine reich bebilderte wissenschaftliche Publikation mit Texten von Sylvia Bieber, Dirk und Doris Blübaum begleitet die Ausstellung. Das Kunstmuseum Bayreuth bietet ein umfangreiches museumspädagogisches Vermittlungsprogramm im Rahmen der jeweils aktuellen Corona-Hygienevorschriften an.

Ein nicht zu überhörendes Werk!

Karl Hubbuch

geöffnet
Di – So: 10 – 17 Uhr

Kunstmuseum Bayreuth
Altes Barockrathaus
Maximilianstraße 33
D-95444 Bayreuth
Fon: 0049/(0)921/7645-310
Fax: 0049/(0)921/7645-320
info@kunstmuseum–bayreuth.de
www.kunstmuseum–bayreuth.de

Bild: Karl Hubbuch, Milly in Berlin (Die süße Peitsche), 1922(1967), Radierung, 20×25,4 cm, Privatsammlung
© Karl Hubbuch Stiftung. Städtische Galerie Karlsruhe

 


Veröffentlicht am: 27.10.2020

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