Startseite  

21.06.2026

 

 

Like uns auf Facebook

Folge uns auf Twitter

 


 

Werbung


Vorherigen Artikel lesen Nächsten Artikel lesen

 

MATIJA PISPEK – SMASH

Die Ausstellung im Kunstmuseum Albstadt zeigt Figur und Abstraktion in explosiver Dynamik



Matija Pišpek (*1974) hat einen eigenständigen Zugang zur Aktmalerei entwickelt, der von extremer Dynamik und körperlicher Spannung geprägt ist. Ausgehend von Eindrücken aus Mixed Martial Arts, Pornografie, eigenen Zeichnungen und Fotografien lässt er naturalistische Körperfragmente, abstrakte Farbfelder und gestische Spuren zu kraftvollen Bildkompositionen verschmelzen.

Der Ausstellungstitel „SMASH“ (zerschmettern) entstammt dem Vokabular des Kampfsports und verweist auf das Fragmentarische und Explosive in Pišpeks Malerei. Seine Gemälde knüpfen an bedeutende Traditionen an: den Realismus, die Plastizität des Manierismus, die Bewegungssprache des Futurismus, die Multiperspektive des Kubismus, die räumliche Rätselhaftigkeit der Pittura Metafisica und die Geste des Informel. So entstehen vielschichtige, bisher ungesehene Bildmontagen.

Zugleich reflektiert Pišpeks Malerei, wie alltäglicher Medienkonsum die Wahrnehmung verändert und die Grenze zwischen Realität und Virtualität zunehmend auflöst. Das Widersprüchliche und Absurde ist allgegenwärtig. Es entsteht eine neue Bildsprache, in der Körper, Raum und Fläche sich gegenseitig überlagern und durchdringen.

Neben Gemälden zeigt die Ausstellung auch eine Auswahl jüngster Aquarelle. Mit einer feinfühligen Übersteigerung von Anatomie und Farbigkeit findet der Künstler hier zu einer subtilen Expression. Diese Blätter repräsentieren die stille Seite eines Œuvres, das stets zwischen kontrollierter Konstruktion und eruptiver Entladung oszilliert.

Matija Pišpek wurde in Berlin geboren und stammt aus einer kroatischen Familie. Seit 1997 lebt und arbeitet er in Stuttgart. Auf das Studium der Germanistik und Kunstgeschichte an der dortigen Universität folgte das Malereistudium an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste. Nach seinen Beiträgen zu den Ausstellungen „Sex & Gewalt – Tödliches Begehren in der Kunst“ (2023/24) und „Interieur & Stillleben in Moderne und Gegenwart“ (2024) widmet das Kunstmuseum Albstadt dem aufstrebenden Maler nun erstmals eine repräsentative Einzelausstellung.

Das Rahmenprogramm bietet mehrere Möglichkeiten zur kreativen Arbeit und zum Austausch mit dem Künstler. Dazu zählen ein Aquarell-Workshop mit Matija Pišpek für Erwachsene und Jugendliche (12. Juli), das Künstlergespräch „Dynamik, Multiperspektive und Fragmentierung“ mit Dr. Kai Hohenfeld (20. September) sowie ein Besuch im Stuttgarter Atelier (26. September). Alle Veranstaltungen werden von den Freunden Kunstmuseum Albstadt e.V. präsentiert und sind auch für Nicht-Mitglieder offen.

Kunstmuseum Albstadt

Kirchengraben 11
72458 Albstadt-Ebingen
Tel. 0049 – 7431 – 160 – 1491
E-Mail kunstmuseum@albstadt.de
www.kunstmuseumalbstadt.de

Bild: Matija Pišpek, „Meditation“, 2025, Öl und Acryl auf Leinwand 
© Matija Pišpek

 


Veröffentlicht am: 21.06.2026

AusdruckenArtikel drucken

LesenzeichenLesezeichen speichern

FeedbackMit uns Kontakt aufnehmen

TwitterFolge uns auf Twitter

FacebookTeile diesen Beitrag auf Facebook

Hoch: Hoch zum Seitenanfang

Nächsten Artikel: lesen

Vorherigen Artikel: lesen

 


Werbung

 


Werbung - für eine gute Sache

 
         
     
     
     

Besuchen Sie auch diese Seiten in unserem Netzwerk
| Börsen-Lexikon - erklärt die Börse
| fotomensch berlin - der Fotograf von genussmaenner.de
| Frauenfinanzseite - alles für die Businessfrau
| Geld & Genuss - Lifestyle, Finanzen und Vorsorge für alle
| geniesserinnen.de - Genuss auch für die Damen
| gentleman today - Edel geht die Welt zu Grunde
| instock der Börseninformationsdienst
| marketingmensch | Agentur für Marketing, Werbung & Internet
| Unter der Lupe bewertet Gutes

 
Service
Impressum
Kontakt
Mediadaten
Newsletter
Datenschutzhinweis
Nutzungshinweise
Presse
Redaktion
RSS 
Sitemap
Suchen

 
Rechtliches
© 2007 - 2026 by genussmaenner.de. Alle Rechte vorbehalten.