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Genuss.Zeit im Herbst

Altenmarkt-Zauchensee feiert

Den Wald als Ressource nutzt der Ferienort Altenmarkt-Zauchensee im Salzburger Land auf ungewöhnliche Weise, genauer gesagt für künstlerische Zwecke: Aus Harz und Flechten, Blättern und Zapfen, Rinden und Beeren, Blumen und Zweigen kreieren heimische Vereine und Betriebe phantasievolle Waldgewänder, um damit rund ein Dutzend Schneiderbüsten zum Leben zu erwecken.

Eröffnet wird die Galerie „Wald und Gewand“ auf dem „Herbst.Festival“ am 6. und 7. September, dem Höhepunkt der zweiwöchigen „Genuss.Zeit im Herbst“. Während des Festivals servieren Jungbierbrauer zu zünftiger Musik ihre Kreationen, während es die heimischen Jungschnalzer kräftig knallen lassen. Wem indes der Sinn eher nach Handgemachtem steht, ist auf dem traditionellen Markt richtig: Herbstspezialitäten wie Honig, Käse und Wild aus der Region, Gewürze, Kräuterprodukte sowie Werkstücke aus Holz gibt es hier zu kaufen.

„Der Herbst ist die Zeit der Ernte, des Reifens und Rastens, des Genusses nach den Mühen eines langen Sommers“, sagt Klaudia Zortea, Geschäftsführerin von Altenmarkt-Zauchensee Tourismus, „vor diesem Hintergrund haben wir dieses Jahr die ‚Genuss.Zeit‘ ausgerufen, die zwischen 2. und 15. September all diese Aspekte vereinen wird.“ Am Auftaktwochenende (6. und 7. September) geht es auf dem Fest „Hopfen & Malz“ besonders um leibliche Genüsse. Neben den unterschiedlichen Gerstensäften der regionalen Craftbeer-Brauer sollte man auch die kreativen Schmankerl der Altenmarkter Wirte probieren. Schließlich zählt der Ort zu Österreichs Genussregionen. Als weitere Besonderheit des Urlaubs-Paradieses sei die Altenmarkter Variante des Schnalzens genannt: Denn die einheimischen Schnalzer führen (fast als einzige) den in Österreich weit verbreiteten Lärmbrauch aus, indem sie im Sattel ihrer geduldigen Noriker-Pferde sitzen – oder sogar darauf stehen. Eine Kostprobe des knalllauten Peitschenschwingens geben die stolzen Jungschnalzer auf dem „Hopfen & Malz“-Fest. Allerdings stehen die Burschen noch mit beiden Beinen fest am Boden.

Das wäre doch geschnalzt: Einführung ins Lärmbrauchtum

Neugierige (und lärmunempfindliche) Gäste sind eingeladen, sich selbst einmal im uralten Lärmbrauchtum des Schnalzens zu erproben. An beiden „Genuss.Zeit“-Samstagen, (6. und 13. September), jeweils um 17 Uhr erklärt Schnalzer-Obmann Franz Walchhofer die von Generation an Generation überlieferte Technik. Blitzschnell muss man sein, damit sich das untere Ende des gedrehten Hanfseils mit dem bekannten lauten Knall entrollen kann. Dabei beschreibt die handgefertigte Peitsche eine liegende Acht in der Luft. Das zumindest ist das Ziel. Und wer dazu noch über ein wenig Taktgefühl verfügt, schafft vielleicht auch den typischen Vier-Viertel-Takt der Schnalzer.

Ökologisch wertvoll, künstlerisch kostbar: Gewänder aus dem Wald

Weniger die Ohren als Auge und Nase sind bei der Galerie „Wald & Gewand“ gefragt, deren organische Ausstellungsstücke eine wahre Augenweide sind, aber auch nach Harz, Moos und Nadeln duften. Während des „Herbst.Festivals“ am ersten Septemberwochenende sind die geschmückten Schneiderbüsten entlang des Gemeindezentrums zu bewundern, später werden sie auf ausgewählte Plätze im Ort verteilt. „Mit viel Kreativität und in liebevoller Handarbeit entwerfen unsere ‚Waldkünstler‘ die Naturgewänder“, erklärt Klaudia Zortea, „dabei stellen sie die Schönheit der kostbaren Waldprodukte als kleidsame Designelemente in einen unerwarteten neuen Kontext.“

Wie zu Großvaters Zeiten: Leben und Arbeiten mit der Natur



Während die ökologisch wertvollen Kleider an den Reichtum der Natur erinnern, zeigt die Veranstaltung „Lebendiges Handwerk“ am 14. September, wie hart es gerade in früheren Zeiten oft war, mit und von der Natur zu leben: Es werden Strohpatschen geflochten, Schuhe genäht, und Schindeln gebrannt, im Steinofen wird Brot gebacken, es wird gedrechselt und gesponnen – alles wie zu Großvaters Zeiten. Außerdem zeigen Huf- und Kupferschmied ihr Können. Zu probieren gibt es traditionelle Gerichte wie das „Muas“ oder die „Schottsuppen“.

Ergänzt wird das Programm der Altenmarkter „Genuss.Zeit" durch verschiedene Almwanderungen, Kräuterspaziergänge, Kulinarische Spaziergänge sowie das Angebot, „Mit dem Jäger auf die Pirsch“ zu gehen inklusive schmackhafter Wildjause.

Altenmarkt-Zauchensee Tourismus
Sportplatzstr. 6
A-5541 Altenmarkt-Zauchensee
Tel.: +43 (0) 6452 / 5511
info@altenmarkt-zauchensee.at
www.altenmarkt-zauchensee.at

Fotos: Altenmarkt-Zauchensee Tourismus, Hans Huber, Nadia Jabli

 


Veröffentlicht am: 22.07.2019

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