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Erntefest der Kunst

Letzte Session der Setouchi Kunst Triennale 2019 im herbstlichen Farbenrausch

„Red Pumpkin“ © Yayoi Kusama, 2006 Naoshima Miyanoura Port Square

Seit dem Frühjahr steht die Region Setouchi im Südwesten Japans ganz im Zeichen der Kunst Triennale 2019.


In drei Sessions von März bis Oktober verwandeln sich zwei Häfen und zwölf Inseln im Seto Binnenmeer in Freiluftgalerien für großartige Kunstinstallationen. Museen wie das Benesse House, das Lee Ufan Museum oder das Art House Project zeigen wechselnde Ausstellungen.

Die Herbstsession von 28. September bis 4. November bietet Kunstfans noch einmal die Chance zum Inselhopping zu aufregenden Kunstwerken in bezaubernden Landschaften mit Meerblick.

Auf Naoshima werden Erntefeste die Höhepunkte der herbstlichen Kulturevents sein, denn zum Konzept der Kunst Triennale gehört auch die Einbindung des seit Generationen überlieferten vielfältigen lokalen Kulturerbes. Am ersten Oktoberwochenende werden Sekiura, am zweiten Miyanoura und am dritten Motomura Schauplätze traditioneller Trommelaufführungen sein, die jeweils am Samstag und Sonntag von den örtlichen Schreinen veranstaltet werden.

Dabei ziehen Schüler in farbenprächtigen Gewändern trommelnd durch die Orte und werden in Miyanoura sogar an Bord der Fähre gehen. Besonders eindrucksvoll wird das Herbstfest in Motomura sein, wo im Yahata Schrein die Hauptgottheit von Naoshima verehrt wird. Auf jeden Fall bietet sich den Besuchern der Triennale die einzigartige Gelegenheit, die authentische Kultur der Insel kennenzulernen.

Die Bevölkerung und die Kultur der Region Setouchi stehen im Zentrum eines Dokumentarfilms (mit englischen Untertiteln) von Yokichi Osato. Ausgehend vom Mythos, dass die Götter in Setouchi geschaffen worden seien, erzählt er die Geschichte der Inseln seit uralten Zeiten. Der Film schildert auch die zum Teil negativen Auswirkungen der Modernisierung und zeigt, wie die Inseln mithilfe der Kunst wieder auflebten. Die 17 Filmvorführungen sind in der Zeit von 28. September bis 3. November in der Naoshima Hall zu sehen, die schon allein wegen ihrer unglaubliche Ruhe ausstrahlenden Architektur aus natürlichen Materialien wie Zypressenholz und Lehm einen Besuch wert ist.

Auch abseits der Ausstellungen lohnt sich im Herbst ein Besuch der Insel Naoshima. Die Temperaturen sind milder, die Luftfeuchtigkeit ist geringer, sodass Radler und Wanderer in der klaren Herbstluft eine weite Fernsicht und hinreißende Sonnenuntergänge genießen können. Überhaupt gilt der Herbst als eine der besten Reisezeiten für Japan, wenn die Natur, die größte Künstlerin von allen, ihren farbenfrohen Auftritt hat.

Übernachtungstipp: Die Herberge Tsusujiso liegt direkt am Strand und in der Nähe des Yellow Pumpkin von Kusama Yayoi. Die Gäste haben die Wahl unter Jurten, Cottages und Wohnwägen als Schlafstätten, das Meerwasser ist im Herbst noch angenehm warm.

Kunstfähre: Das Design von Naoshimas Fähre ist von Kusama Yayois Red Pumpkin inspiriert, genauso die auf der Insel verkehrenden Busse – so schaut es aus, wenn Kunst und Leben eins werden.

Unbedingt probieren: den Naoshima Burger mit einem knusprig paniertem Fischfilet statt einem Fleischklops als Füllung.

Fotograf: Daisuke Aochi

 


Veröffentlicht am: 30.07.2019

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