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Morgengruß von Helmut Harff: Ein Prosit, ein Prosit

… der Gemütlichkeit

Der Klimawandel hat eine Diskussion nahezu völlig verschwinden lassen – die um den Begriff der deutschen Leitkultur. Nicht, dass ich das wirklich bedauert. Mir fiel dieser Begriff nur heute wieder ein. Warum? Weil eines ganz sicher zur deutschen Leitkultur gehört – das Bier.

Man stelle sich Deutschland ohne Bier vor – ich kann das nicht. Ohne Bier ist Deutschland, sind wir einfach nicht denkbar. Auch wenn wir nicht die Weltmeister im Biertrinken sind, auch wenn der Bierkonsum nicht wächst, auch wenn es weltweit mehr Brauereien als in Deutschland gibt – Bier gehört zu uns.

Ohne Bier wären viel mehr in der Geschichte an Krankheiten oder am Hunger gestorben, als dies ohnehin passierte. Bier war über Jahrhunderte ein Grundnahrungsmittel und sehr viele Menschen hatten ein Braurecht. Gäbe es das Bier nicht, gäbe es unzählige Lieder und Gedichte nicht. Nicht, dass die unbedingt zur Hochkultur gehören, aber eben zu unsere Kultur. Hätte es Studentenverbindungen – denen wir die ersten Schritte zur Demokratie mit verdanken – ohne Bier gegeben? Wäre die Schrebergartenbewegung ohne Bier erfolgreich gewesen? Was wären Partei- und Vereinssitzungen ohne Bier? Hätten wir so viele Wirtschaften, wenn dort nicht Bier ausgeschenkt wurde und wird?

Man kann getrost sagen, dass Deutschland, dass wir Deutschen, ein anderes Land, ein anders Volk wären, hätten wir nicht das Bier, das Bier als Lebensmittel, aber auch als Kulturgut.

Ja, ich weiß, Bier ist nicht nur gesund. Auch bei dem Gerstensaft gilt, dass die Menge das Gift macht. Doch das ist auch bei den meisten anderen Dingen so. Deshalb gilt: Bier will genossen, nicht gesoffen werden. Das gilt umso mehr, um so tollere Sorten Bier – erinnert sei hier an das Craftbier – gebraut werden.

Ach ja, hatte ich schon erwähnt, dass heute der „Internationale Tag des Bieres“ ist? Zu unser aller Schande musste ich lesen, dass die Initiative zu diesem Tag nicht von Deutschland ausging. Diesen Tag haben sich – so verrät Wikipedia - Jesse Avshalomov, Evan Hamilton, Aaron Araki, Richard Hernandez, Tyler Burton und Ryland Hale in den USA ausgedacht. Dort wurde dieser Tag erstmals 2008 gefeiert. Schon 2011 wurden 278 offizielle Veranstaltungen in 138 Städten und 23 Ländern gezählt.

Dieser Siegeszug setzt sich bis heute fort, auch wenn der „Internationale Tag des Bieres“ dem „Tag des Deutschen Bieres“ – an dem wird dem Deutschen Reinheitsgebot gedacht – sicherlich nie den Rang ablaufen wird.

Stichwort Reinheitsgebot: Dass es das gibt, ist toll. Toll ist aber auch, dass man sich im Ausland darum nur wenig schert. So können wir Biere genießen, die hierzulande zumindest als Bier  nie in den Handel oder die Wirtschaften kommen werden.

Wie geht nochmal die erste Strophe der Volksweise:
Ein Prosit, ein Prosit der Gemütlichkeit,
ein Prosit, ein Prosit der Gemütlichkeit!
Schenkt ein, trinkt aus,
schenkt ein, trinkt aus!


Na, zum Frühstück gibt es bei mir noch kein Bier. Da bevorzuge ich Kaffee.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück.

Foto: Pixabay

 


Veröffentlicht am: 02.08.2019

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